Existenzgründer mit 47 Jahren: „Absolut vorbildlich“

Dieser Werdegang ist absolut vorbildlich“, lobte CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll die Gründungsgeschichte der Schreinerei Harald Groß in Barthelmesaurach. „Im relativ hohen Alter haben Sie noch den Sprung ins kalte Wasser der Selbständigkeit gewagt – und mit harter Arbeit Erfolg gehabt“, so Göll zum Firmenenhaber. „Dabei hat sicher geholfen, dass der Gewerbegrund in der Gemeinde Kammerstein immer noch relativ erschwinglich ist. Genau für solche mutigen Existenzgründer will ich künftig Ansprechpartner sein“, betont der Bürgermeister-Kandidat.

Ich hätte es früher machen sollen.

Schreinermeister Harald Groß zu seiner Existenzgründung.

Seit 2013 ist Harald Groß der Chef seines eigenen Schreiner-Betriebs im Gewerbegebiet Barthelmesaurach. „Ich hätte es früher machen sollen“, meint er rückblickend. Eine Rückkehr zu seinen Wurzeln war diese Existenzgründung – und das mit 47 Jahren. „Ich habe 1984 bei der Schreinerei Groß in Barthelmesauracher Altort gelernt“, schilderte der 54-jährige einer Delegation der Kammersteiner CSU den Beginn seines Werdegangs. Neben Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll waren der Landtagsabgeordnete Volker Bauer gekommen, Jürgen Melzer, selbst Schreinermeister und Inhaber eines Innenausbaubetriebes, Jürgen Götz, Doris Eisenbarth, Katharina Seitzinger und Tobias Götz – allesamt Gemeinderatskandidaten.

Großes Ansiedlungspotenzial für Handwerker

Für Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll beweist die Unternehmer-Geschichte von Harald Groß, dass Kammerstein insbesondere für Handwerksbetriebe ideales Ansiedlungspotential bietet. „In Schwabach hätte ich mir nie ein solches Grundstück leisten können“, bestätigte Groß. In Barthelmesaurach konnte er ein 3000-Quadratmeter-Areal erwerben, auf dem eine Schreiner-Halle mit 500 Quadratmetern Produktionsfläche entstanden ist.

Groß hatte vor der Existenzgründung als Schreinermeister viele Jahre in der Bildung für benachteiligte Jugendliche gearbeitet. Im Schwabacher Stadtteil Unterreichenbach richtete er sich daneben eine kleine Schreiner-Werkstatt ein. Dann wollte er es noch einmal wissen und gründete seinen eigenen Betrieb, den er mit hochmodernen Maschinen ausgestattet hat. Samt einem Gesellen ist er ziemlich beschäftigt. „Mein Auftragsbuch ist so voll, dass ich oft Überstunden machen muss“, erklärte Harald Groß.

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