Versöhnen statt spalten, neues Vertrauen schaffen

Versöhnen statt spalten, respektvoll miteinander umgehen. Ich will Vertrauen, Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gemeinde wieder fördern“: So lautet das Hauptziel des CSU-Bürgermeisterkandidaten Wolfram Göll, falls er am 15. März zum Rathauschef der Gemeinde Kammerstein gewählt wird. „Zuhören, Vertrauen schaffen, Ärmel hochkrempeln, mit Augenmaß anpacken“, gab Göll als zentrales Motto seiner ersten Amtszeit aus.

Ich will mit allen Bürgern ein Leitbild erarbeiten, in welche Richtung es für die Gemeinde Kammerstein gehen soll.

Wolfram Göll

Als wichtiges Anliegen beschrieb Wolfram Göll bei den drei Vorstellungsveranstaltungen seiner Partei in Volkersgau, Bartelmesaurach und Kammerstein vor gut 250 Zuhörern eine umfassende Beteiligung aller Gemeindebürger an der weiteren Entwicklung der Kommune. Dazu will der 49-jährige Runde Tische in allen Ortsteilen ins Leben rufen, um offen über ein „Gemeinde-Zukunfts-und-Entwicklungskonzept“ bis 2040 zu beraten. „Ich will mit allen Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild erarbeiten, in welche Richtung es für die Gemeinde Kammerstein gehen soll“, so Göll. Die Moderation der Vorstellungs-Abende hatte Jan Helmer übernommen, der Kreisvorsitzende der CSU Ansbach-Land.

Verwaltung muss alle Anliegen ernst nehmen

Wichtig ist Göll zudem eine bürgernahe Verwaltung, die die Anliegen aller Bürger ernst nimmt und niemanden alleine lässt. „Jeder braucht die Unterstützung der Gemeinde, um seine Stärken voll einzubringen“, sagte Wolfram Göll. In Sachen Entwicklung setzt er auf „organisches, kein rasantes Wachstum der Gesamtgemeinde mit lebendigen Ortskernen“. Alt- und Neubürger müssten sich aneinander gewöhnen können, die Infrastruktur brauche Zeit, mit der Bevölkerungszahl mitzuwachsen, formulierte der CSU-Bürgermeisterkandidat.

Eine moderne Gemeinde braucht eine starke Infrastruktur, denn sie ist der Schlüssel zur Zukunft.

Wolfram Göll

Welche eigenen Schwerpunkte er sich dabei vorstellen könnte, skizzierte Wolfram Göll ebenfalls. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch konsequente Wirtschaftsförderung sowie ein freundliches Lebensumfeld für Familien, Jugendliche und Senioren stehen für Göll ganz oben. „Eine moderne Gemeinde braucht eine starke Infrastruktur“, so seine Botschaft, „denn sie ist der Schlüssel zur Zukunft“. Dazu gehörten gut ausgebaute Straßen, eine lückenlose Mobilfunkabdeckung, schnelles Internet und ein vernünftiges Mobilitätskonzept, zählte Göll auf. Ebenso strebe er bezahlbaren Miet-Wohnraum an.

Unterstützung für Landwirte und Direktvermarkter

Ausdrücklich zollte er allen Landwirten Respekt für ihre schwere Arbeit und versprach seine Unterstützung. Göll will unter anderem den Rahmen für die zahlreichen Direktvermarkter der Gemeinde will Göll verbessern. „Ich stelle mir eine große Gemeinde-Markthalle vor, in der alle Erzeuger aus der Gemeinde ihre Produkte unter einem Dach anbieten können – von Kartoffeln, Milch und Eiern über Kürbisprodukte bis zum Gundel-Bier“, schilderte er seinen Plan.

Es wäre dumm, die enorme Lebenserfahrung der Senioren aus Berufsleben, Kindererziehung und Ehrenamt nicht zu nützen.

Wolfram Göll

Im ländlichen Raum sei der individuelle Autoverkehr langfristig unverzichtbar, da dürfe man sich nichts vormachen. „Zugleich will ich den öffentlichen Personen-Nahverkehr ausbauen“, kündigte Göll an. „Regelmäßig und zuverlässig“, also mehrmals täglich, sollten große oder kleine Busse alle Ortsteile an die örtliche Nahversorgung in Kammerstein und den Schwabacher Bahnhof anbinden.

Dort altern dürfen, wo man sein Leben verbracht hat

Der CSU-Kandidat will außerdem dem demographischen Wandel Rechnung tragen. „Ein Aktiv-Senioren-Zentrum ist überfällig“, findet er. Zugleich will er einen Senioren-Beirat einrichten, der den Ersten Bürgermeister und den Gemeinderat hinsichtlich der Bedürfnisse der älteren Generation berät. „Es wäre dumm, die enorme Lebenserfahrung der Senioren aus Berufsleben, Kindererziehung und Ehrenamt nicht zu nützen“, war Göll überzeugt. Doch nicht nur an rüstige Ältere denkt der CSU-Bürgermeisterkandidat. „Senioren sollen dort altern dürfen, wo sie Jahrzehnte lang ihr Leben verbracht haben“, plädierte er für einen Ausbau ambulanter und teilstationärer Pflege-Angebote. „Ich bin außerdem offen für Mehrgenerationenhäuser sowie Betreutes Wohnen“, sagte Göll.

Großartiges Tableau mit sehr starken und hochgradig ehrenamtlich engagierten Kandidaten.

Wolfram Göll zur CSU-Gemeinderatsliste

CSU-Ortsverbandsvorsitzende Diana Peipp und Landtagsabgeordneter Volker Bauer führen die Gemeinderatsliste der CSU-Kammerstein an, deren Kandidatinnen und Kandidaten sich ebenfalls vorstellten. Nach Meinung Gölls ist die Kammersteiner CSU-Gemeinderatsliste ein „großartiges Tableau mit sehr starken und hochgradig ehrenamtlich engagierten Kandidaten – Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, ein Notarzt, mehrere Vereins- und Verbandsvorsitzende, mehrere Jugendtrainer – und dazu aus vielen verschiedenen Berufen“.

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