Sympathisch mit Tiefgang: Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll. (Foto: Claudia Spachmüller / www.getinfocus.de)

Mit Hirn, Herz und Hand

Wolfram Göll, 49 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, römisch-katholisch, geboren und aufgewachsen in Schwabach.

Journalist, davon 14 Jahre beim BR-Hörfunk und zwölf Jahre als Inlands-Redakteur beim Bayernkurier. Seit vielen Jahren freier Mitarbeiter beim Schwabacher Tagblatt sowie mehreren kirchlichen und politischen Medien. Ehrenamtlich engagiere ich mich als Gründungsmitglied des Rotary-Clubs Schwabach und des ökumenischen Instituts „Ex Fide Lux“. Außerdem bin ich Mitglied der Kirchenverwaltung St. Sebald/ Schwabach, des „Freundeskreises Deutsche Einheit“ in Nürnberg sowie des Diakonievereins Kammerstein.

Mein wichtigstes Anliegen als Bürgermeister-Kandidat ist der Zusammenhalt in der Gemeinde. Ich wurde gebeten, in der Gemeinde Kammerstein zu kandidieren, um nach dem Schulstreit als „externer Brückenbauer“ zu fungieren. Das will ich gern tun. Meine Hand ist und bleibt ausgestreckt. Ich spreche gern mit allen Menschen guten Willens.

Lebenswerte Gemeinde – für Familien, Jugendliche und Senioren

Die Gemeinde als guter Ort zum Leben für Familien und Kinder, aber auch für Jugendliche und Senioren ist mir ebenso wichtig. Dazu sind eine moderne und gut ausgestattete Schule sowie Kindertagesstätten notwendig, aber auch ausreichende und saubere Spielplätze. Familien als Keimzelle der Gesellschaft bedürfen besonderer Förderung, Jugendliche müssen Freizeitangebote vorfinden. Senioren sollen da altern dürfen, wo sie ein Leben lang gelebt haben.

Dritter wichtiger Punkt ist die Infrastruktur – also moderne Straßen, gute Handy-Funk-Abdeckung, leistungsfähige Versorgung wie Wasserleitungen und so weiter – sowie die Mobilität, also ein schlüssiges Verkehrskonzept. Der individuelle Autoverkehr ist am Land langfristig unverzichtbar. Gleichzeitig wollen wir eine regelmäßige und zuverlässige Busverbindung aller Ortsteile zum Schwabacher Bahnhof schaffen. Neue, sichere Geh- und Radwege zwischen den Dörfern sind ein weiteres wichtiges Ziel.

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kammerstein!

Dynamisch und offen: Wolfram Göll (Foto: Claudia Spachmüller / www.getinfocus.de)

„Warum wollen Sie Bürgermeister bei uns werden?“: Diese Frage haben mir viele von Ihnen gestellt. Die Frage ist völlig berechtigt, schließlich bin ich ein Auswärtiger – wenn auch nur sechs Kilometer entfernt geboren und aufgewachsen, nämlich in Schwabach. Aber zugegeben: Mir fehlt aus Sicht von Kammerstein, Barthelmesaurach, Volkersgau und all den anderen schönen Ortschaften der Stallgeruch des „richtigen“ Einheimischen.

Meine Antwort lautet: Schon als Schüler hat mich Politik fasziniert. Seit frühester Jugend war ich ein Anhänger von Franz Josef Strauß. Besonders seine Rede „Von der Leidenschaft, der res publica zu dienen“ war mir eine große Inspiration: Die Arbeit für das Wohl des Landes und seiner Bürger, das Ringen um den richtigen Weg in die Zukunft. Und ich liebe es, mit Sachverstand und gesundem Menschenverstand um die richtigen Lösungen und vernünftigsten Kompromisse zu ringen. Schon mit 13 Jahren engagierte ich mich in der Schüler-Union und der Jungen Union, Anfang 1988 wurde ich Mitglied der CSU.

Über Hospitanzen zum BR

So viel zu meiner Motivation. Allerdings ergab sich zunächst keine Gelegenheit, aktiv in die Politik einzusteigen. Daher machte ich das, was ich am besten konnte: Journalismus. Bereits mit 14 Jahren hatte ich das Schwabacher Jugendmagazin „Im Visier“ (wieder)gegründet. Nach dem Abitur durchlief ich eine gediegene journalistische Ausbildung – nach einem knappen Jahr bei der „Wochenzeitung“ Weißenburg-Guzenhausen ein Volontariat in der katholischen Presse, genauer gesagt bei der „Kirchenzeitung Eichstätt“ und in der katholischen Journalistenschule IFP.

In der Folge öffneten mir einige Hospitanzen eine Tür zum Hörfunk des Bayerischen Rundfunks. Als „fester freier Mitarbeiter“ arbeitete ich insgesamt 14 Jahre lang für den BR, vor allem in den Redaktionen Zeitfunk („Welt am Morgen“, „Welt am Mittag“, „Welt am Abend“) und Kirchenfunk in München. Während der BR-Zeit unterbrach ich die aktive politische Arbeit. Gleichzeitig studierte ich Neuere und Osteuropäische Geschichte, Slawistik sowie die Sprachen Rumänisch, Tschechisch, Ungarisch und Polnisch in Erlangen, München und Prag.

Über Matthias Thürauf zum Bayernkurier

1995 heiratete ich meine Frau Viorica, 2002 zogen wir in unser eigenes Haus in Schwabach-Eichwasen. Unsere beiden Kinder Maximilian und Eva-Maria sind bereits erwachsen: Während unser 21 Jahre alter Maximilian als Unteroffizier bei der Bundeswehr dient, absolviert unsere 20 Jahre alte Eva-Maria nach ihrem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in Cochabamba, einer Großstadt am Rande der Anden in Bolivien.

Im Kommunalwahlkampf 2007/08 übernahm ich die gesamte Pressearbeit des damaligen Schwabacher OB-Kandidaten Matthias Thürauf – eine erste Rückkehr zu meinen politischen Wurzeln, die mir sehr viel Freude machte. Mitte 2008 wurde ich festangestellter Redakteur für die Ressorts Deutschland und Werte bei der CSU-Parteizeitung „Bayernkurier“ in München.

Kammerstein? Sofort zugesagt!

Als mich am 20. Oktober 2019 der Rother CSU-Kreisvorsitzende Volker Bauer anrief und fragte, ob ich mir vorstellen könne, als Bürgermeister in Kammerstein zu kandidieren, zögerte ich keine Sekunde und sagte sofort zu – freilich nach einer Besprechung im Familienkreis. Denn dies ist für mich sozusagen die Rückkehr zu meiner alten Liebe aus der Kindheit und Jugend, der Politik.

Die Gemeinde Kammerstein ist zudem von Schwabach aus gesehen sehr, sehr nah – gerade mal einen Katzensprung entfernt. Sie, die Menschen hier, „ticken“ ganz ähnlich wie die Schwabacher. Sprache, Mentalität und Geschichte haben wir ohnehin gemeinsam. Und gleichzeitig sind Sie stolze Bewohner einer schönen, eigenständigen Gemeinde.

Bisherige Reaktionen der Bürger: freundlich und neugierig

Und nun, zu Beginn des Wahljahres 2020, bin ich glücklicher und entschiedener denn je, als Ihr Bürgermeister anzutreten: Viele von Ihnen durfte ich bereits persönlich kennenlernen. Wir haben im Team bereits die meisten Haushalte in beinah allen Ortsteilen besucht. Sie, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, empfangen mich dabei in Ihrer übergroßen Mehrheit sehr, sehr freundlich.

Viele sind auch neugierig, wer ich bin, was ich so mache, was meine Pläne sind. Zahlreiche Menschen sagen uns auch deutlich ihre Meinung, was die Gemeinde besser machen kann oder was unbedingt anders werden muss. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger sind auch geradezu freudig überrascht, dass der Bürgermeister-Kandidat vor ihrer Haustür steht – nach dem Motto: „Das gab es ja noch nie.“

Offenes Ohr, gesunder Verstand, ausgleichender Humor

Genau so – nahe bei den Menschen, mit einem offenen Ohr, gesundem Menschenverstand und ausgleichendem Humor – möchte ich auch das Amt des Bürgermeisters ausführen. Daher bitte ich Sie herzlich, mir am 15. März 2020 das Vertrauen zu schenken – nach dem Motto „Mit Hirn, Herz und Hand“. Es ist mir eine große Freude und eine große Ehre!

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich von Herzen viel Erfüllung, Erfolg, Glück, Gesundheit und Gottes Segen im Neuen Jahr 2020!

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