„Schule hat bestmögliche Ausstattung verdient“

„Die Grundschule ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinde. Hier – und im Kindergarten – lernen die Kinder die entscheidenden Fähigkeiten fürs ganze Leben“, betont der Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, nach einem Besuch des gemeindlichen Schulhauses in Barthelmesaurach. „Darum muss eine zweckmäßige und moderne Ausstattung der Schule sehr hohe Priorität in der Gemeindepolitik haben.“

Gemeinsam mit der CSU-Ortsvorsitzenden Diana Peipp ließ sich Wolfram Göll von Schulrektorin Edith Katheder durch das Gebäude führen und die aktuellen Anliegen erklären. Großes Erstaunen bei den CSU-Vertretern rief die Rektorin mit der Mitteilung hervor, dass die Schule nur über eine einzige Telefonleitung verfüge und das Internet nur zeitweise funktioniere. „In einem Notfall oder Krisenfall ist diese eine Telefonleitung eindeutig zu wenig“, meinte Edith Katheder – zumal auch das Mobilfunknetz in Barthelmesaurach sehr schwach sei. „Die eine Leitung ist vermutlich bereits zu wenig, wenn es eine Grippewelle gibt und acht oder zehn Eltern anrufen, dass ihre Kinder krank sind“, vermutete CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp daraufhin und erntete Zustimmung für diese Annahme.

Nur eine Telefonleitung, Internet nur stundenweise

„Moderne Kommunikation per Telefon und Internet ist heute das Rückgrat jeder Firma, jeder Behörde – und insbesondere einer Schule, die ja ständig mit Lehrern, Eltern und Kindern kommunizieren muss“, erklärte Göll daraufhin. Seiner Auffassung nach benötigt die Grundschule mehrere Telefonleitungen, einen leistungsfähigen kontinuierlichen Internetzugang sowie ein WLAN-Netz für das ganze Gebäude. Auch bei den weiteren Anliegen der Schule – Errichtung eines Schildes als Kennzeichnung des Sammelplatzes, die Installation eines bereits beschafften neuen Spielgeräts und die Erhöhung der Fangzäune rund um den kleinen Fußballplatz – zeigte der CSU-Bürgermeisterkandidat ein offenes Ohr und sicherte im Fall seiner Wahl Unterstützung zu.

Die gemeindliche Grundschule in Barthelmesaurach mit ihren 123 Schulkindern und 13 Lehrkräften platzt aus allen Nähten, auch das wurde beim Rundgang durch das Schulhaus deutlich: Fünf reguläre Klassenzimmer sind vorhanden, doch die Schule umfasst derzeit sechs Klassen. Eine Klasse ist provisorisch im Werkraum untergebracht, was zur Folge hat, dass ein regulärer Werkunterricht nicht möglich ist. Nur jeweils acht Schüler können im Vorbereitungsraum werken, was zu einer Teilung der betroffenen Klassen und Doppelunterricht führt. Zudem hat die Rektorin kein eigenes Büro, sondern muss sich zeitweise das enge Sekretariat mit der Schulsekretärin teilen. „Auch wegen des Platzmangels freuen wir uns schon sehr auf den Neubau der Schule in Kammerstein“, sagte Rektorin Edith Katheder.

Hoffnung auf einen raschen Neubau

„Auch wir hoffen auf einen raschen Bau des neuen Schulhauses“, stimmte Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll zu. Immerhin habe der Gemeinderat nun in seiner Dezember-Sitzung die Planung grundsätzlich beschlossen. „Die Sache ist politisch entschieden, unter anderem durch die beiden Bürgerentscheide. Der Wille der Mehrheit ist zu respektieren“, betonte der Bürgermeister-Kandidat.

„Die Rektorin und die 13 Lehrkräfte sind hoch aktiv und super motiviert“, erklärten Wolfram Göll und Diana Peipp einmütig. „Schon am Schulhaus und im Pausenhof, die sehr liebevoll gestaltet sind, sieht man, mit wie viel Herzblut alle bei der Sache sind – Rektorin, Lehrkräfte, Schüler und Eltern“, hob Göll hervor. „Die Rektorin geht innovativ und sensibel mit der Zeit. Sie gestaltet die Neuerungen aktiv mit“, betonte Peipp. Göll und Peipp lobten auch die Rolle der gemeindlichen Grundschule Barthelmesaurach als Umweltschule – dies sei absolut vorbildlich.

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