Wolfram Göll

Schlüsselübergabe ohne Brimborium

High Noon in Kammerstein: Am Mittag des 1. Mai hat der neue Bürgermeister der Gemeinde, Wolfram Göll (r.), aus den Händen seines Vorgängers, Walter Schnell (l.), den Generalschlüssel zum Rathaus erhalten. Kurz und bündig, ohne Brimborium, direkt vor dem Rathaus – und mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand.

Schnell wünschte Göll viel Erfolg, eine glückliche Hand und Gottes Segen für die neue Aufgabe im Sinne der Gemeinde. Wolfram Göll erwiderte, er trete sein neues Amt mit Mut und Gottvertrauen, aber auch einer gehörigen Portion Respekt an. Er dankte Schnell für die guten Wünsche und die offenen Gespräche im Vorfeld der Amtsübergabe.

Anschließend stießen Wolfram Göll und seine Frau Viorica (M.) mit Walter Schnell mit einem Gläschen Schwabacher Goldsekt an.

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100 Gesichtsmasken für Kammerstein

Gut, wenn man Firmen mit begabtem Personal in der Gemeinde hat! Rüdiger Krug, Chef des Medientechnik-Unternehmens „Franken-Lehrmittel Medientechnik“ im Barthelmesauracher Gewerbegebiet, hat der Gemeinde Kammerstein 100 Gesichtsmasken gespendet. Übergeben hat er sie an den künftigen Chef im Rathaus, den gewählten Bürgermeister Wolfram Göll.

Göll und das CSU-Gemeinderatsmitglied Volker Bauer probierten den Mund- und Nasenschutz mit seinem hohen Tragekomfort sofort aus. Der künftige Bürgermeister reichte die Masken unverzüglich an die Gemeindeverwaltung weiter. Wie der geschäftsleitende Beamte Heinz Baum mitteilte, werden die Gesichtsmasken insbesondere im gemeindlichen Kindergarten und beim Bauhof verwendet.

Krug-Mitarbeiterin Cindy Schaab hatte die Masken entwickelt

Entwickelt und genäht hatte die Masken eine von Krugs Mitarbeiterinnen: Marketing-Chefin Cindy Schaab ist auch noch Gründerin eines kleinen Modelabels, das über „www.din-din.de“ Stoffe, Schnittmuster und Plottvorlagen vertreibt sowie Nähkurse anbietet. Vor etwa einem Monat kam sie dann auf die Idee, mitzuhelfen im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus. Sie hat einen eigenen Masken-Schnitt gebastelt und ihn in drei Größen digitalisiert.

Seither kann man ihn als Download kostenlos übers Internet beziehen, was auch schon viele tausende Male passiert ist. Außerdem hat Cindy Schaab in der Region selbstgefertigte Masken verteilt: Ärzte, Physiotherapeuten, Pflegedienste, Krankenschwestern, Polizeibeamte, Verkäuferinnen und Tankstellen hat sie kostenlos damit ausgestattet. Nun auch die Gemeinde Kammerstein.

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Wolfram Göll ist neuer Bürgermeister!

Der neue Bürgermeister der Gemeinde Kammerstein heißt Wolfram Göll! Seine Erklärung zum Ausgang der Stichwahl im Wortlaut:

„Die Bürger der Gemeinde Kammerstein haben mich zu ihrem Bürgermeister gewählt! Um Punkt 20.00 Uhr am 29. März 2020 hat mich der amtierende Bürgermeister Walter Schnell angerufen und mir das Ergebnis mitgeteilt: 998 Stimmen für mich, 903 Stimmen für Richard Götz.

Es ist eine große Ehre, ein gewaltiger Vertrauensbeweis und ein gewichtiger Auftrag, dass die Bürger der Gemeinde Kammerstein mich zu ihrem Bürgermeister gewählt haben. Herzlichen Dank allen Wählern, die mich unterstützt haben! Ich werde Sie nicht enttäuschen – jedenfalls werde ich mein Bestes tun.

Ich möchte ein guter Bürgermeister sein für alle Einwohner der Gemeinde Kammerstein, nur dem Wohl und dem Zusammenhalt der Gemeinde verpflichtet – natürlich auch für diejenigen, die mir heute nicht das Vertrauen geschenkt haben.

Zudem danke ich recht herzlich allen Freunden, Unterstützern und CSU-Mitstreitern, die so fleißig im Wahlkampf mitgeholfen haben – und nicht zuletzt auch meiner Familie für die Geduld und die Unterstützung. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen!

Herr Götz, für den fairen Wahlkampf möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Ich freue mich nun auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen über Parteigrenzen hinweg.“

 

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Joachim Herrmann: Video zur Stichwahl

Ein freundliches Video zur Stichwahl: Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister und CSU-Bezirksvorsitzender Mittelfrankens, wendet sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kammerstein.

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Auch in Krisenzeiten Hand in Hand

Auch schwierigen Zeiten arbeitet die CSU auf allen Ebenen Hand in Hand: So auch der Kammersteiner Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll und Ministerpräsident Markus Söder, die sich bereits seit mehr als 30 Jahren gut kennen und schätzen – seit der gemeinsamen JU-Zeit. Dies zeigt dieses Inserat im Schwabacher Tagblatt.

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CSU stärkste Kraft im Gemeinderat

Die CSU ist bei der Kommunalwahl am 15. März mit einem deutlichen Plus stärkste Kraft im Gemeinderat Kammerstein geworden – und zwar mit 30,96 Prozent vor den bislang dominierenden Freien Wählern, die nur noch 28,94 Prozent erhielten.

Die CSU hat einen klaren Gestaltungs-Auftrag für die Gemeinde erhalten. Das bedeutet eine große Verantwortung für uns.

Wolfram Göll

Auf den weiteren Plätzen landeten die neugegründete Kammersteiner Bürgerliste von Richard Götz mit 19,84 Prozent, die SPD mit 12,74 Prozent und schließlich die neue Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) Kammerstein mit 7,52 Prozent. Damit erhält die CSU fünf Sitze (bisher vier) im neuen Gemeinderat, die Freien Wähler ebenso fünf (bisher sieben), die Kammersteiner Bürgerliste drei, die SPD zwei (bisher drei) und die UWG einen. Das Gemeinderatsergebnis in Kammerstein.

Großer Vertrauensbeweis und Verantwortung für CSU

„Die Wählerinnen und Wähler haben offensichtlich nicht nur mir persönlich ihr Vertrauen ausgesprochen, sondern auch den CSU-Gemeinderatskandidaten“, analysiert der Bürgermeister-Kandidat der CSU für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, der mit 30,25 Prozent das beste Ergebnis aller Kandidaten erhielt und als Erstplatzierter in die Stichwahl einzieht. „Die CSU hat einen klaren Gestaltungs-Auftrag für die Gemeinde erhalten. Das bedeutet eine große Verantwortung für uns.“

Inhaltlich sind Freie Wähler und CSU praktisch deckungsgleich.

Wolfram Göll

Für Göll liegt nun im neuen Gemeinderat eine enge Zusammenarbeit der CSU und der Freien Wähler nahe. „Zwar gibt es in Gemeinderäten keine Koalitionen, wie man sie aus dem Bundestag und den Landtagen kennt. Aber inhaltlich sind Freie Wähler und CSU praktisch deckungsgleich, daher erscheint eine enge Kooperation einfach logisch und liegt auf der Hand.“

Für die CSU wurden in den Gemeinderat gewählt: 1. Volker Bauer (943 Stimmen), 2. Jürgen Melzer (876), 3. Andreas Lippert (853), 4. Regina Feuerstein (808), 5. Jürgen Götz (784). Erste Nachrückerin ist CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp mit 633 Stimmen.

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Verpflichtung und Ansporn zugleich

Mit hervorragenden 30,25 Prozent haben die Wähler der Gemeinde Kammerstein am 15. März 2020 den Bürgermeister-Kandidaten der CSU, Wolfram Göll, ihr Vertrauen bewiesen und mit dem besten Ergebnis aller vier Aspiranten ausgestattet. Wolfram Göll tritt damit am 29. März gegen Richard Götz von der „Kammersteiner Bürgerliste“ an, der 26,23 Prozent erhielt. Ausgeschieden sind Thomas Schubert (Freie Wähler) mit 22,92 Prozent und Jutta Niedermann-Kriegel (SPD) mit 20,61 Prozent.

Bürgermeister-Ergebnis Gemeinde Kammerstein

Hier das Statement unseres Bürgermeister-Kandidaten Wolfram Göll am Wahlabend: „Vielen Dank allen Wählerinnen und Wählern für den großen Vertrauensbeweis! Über dieses Zwischenergebnis freue ich mich sehr. Es ist mir Verpflichtung und Ansporn zugleich. Bei Jutta Niedermann-Kriegel und Thomas Schubert möchte ich mich für den fairen Wahlkampf bedanken! Meine Bitte an Richard Götz und die Bürgerliste lautet, dass wir die Stichwahl auf fairer und sachlicher Ebene austragen. Vielen Dank natürlich auch an meine Familie und das tolle Team der CSU Kammerstein für die großartige Unterstützung!“

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Volles Haus in Oberreichenbach

Das Beste kommt zum Schluss: Der Bürgermeisterkandidat der CSU Kammerstein, Wolfram Göll, hatte zum Wahlkampf-Abschluss eine Woche vor der Kommunalwahl die Bürger aus Oberreichenbach und den benachbarten Dörfern zum Weißwurst-Frühstück eingeladen. Offenbar ein äußerst attraktives Angebot: Denn Gastraum und der Saal im Gasthaus Ohr in Oberreichenbach waren beinah komplett gefüllt, es herrscht drangvolle Enge.

Bei den Haustür-Besuchen sind wir überall sehr freundlich empfangen worden. Dabei haben wir viele Sorgen und Anliegen der Bürger erfahren.

Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll

Viele Bürger nahmen das Angebot der CSU an, mit Wolfram Göll und den Gemeinderatskandidaten über die Zukunft des Dorfes Oberreichenbach und der Volkachtal-Dörfer zu sprechen. Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll nützte die Gelegenheit, um seine Vorstellungen zu den Herausforderungen der Zukunft für Oberreichenbach deutlich zu machen. Man habe bereits bei den Haustür-Besuchen viele Sorgen, Anliegen und Meiunungden der Bürger gehört, erklärte Göll.

Höchstspannungsleitung P53 ist in allen Varianten Schrott

Ganz oben dabei: Der politische Kampf gegen die der Höchstspannungsleitung P53. „Diese Planung muss grundsätzlich überprüft werden“, verlangte Göll. „Denn alle vorgeschlagenen Varianten sind Schrott“, wandte er sich heftig gegen die angedachten Trassen. „Speziell die Südvariante zerschneidet den schönen und artenreichen Lebensraum zwischen Regelsbach, Oberreichenbach, Haag und Rednitzhembach“, kritisierte er.

Biogas, Photovoltaik und dezentrale Stromspeicher sind essentiell für eine autarke Energieversorgung der Gemeinde.

Wolfram Göll

CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll sprach sich stattdessen klar und unmissverständlich für regionale und regenerative Energieerzeugung aus, wie sie in Kammerstein schon umgesetzt werde. „Biogas, Photovoltaik und dezentrale Stromspeicher“, zählte er auf und nannte als politisches Ziel, „die Gemeinde Kammerstein energie-autark zu machen“.

Zwischen Ober- und Unterreichenbach: Geh- und Radweg bauen, Straße reparieren

Als zweiten wichtigen Punkt sah Göll den Geh- und Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach. „Das ist ein langgehegter Wunsch der Oberreichenbacher, sowohl bei den Haustür-Gesprächen als auch bei vielen Bürgerversammlungen“, so Göll. Gemeinsam mit den Freunden der Schwabacher CSU – allen voran dem OB-Kandidaten Michael Fraas – wolle er sowohl den Bau des Radwegs als auch die Reparatur der Ortsverbindungsstraße so bald wie möglich vorantreiben, versprach Göll. „Die Straße ist auf Schwabacher Seite leider tatsächlich in einem ziemlich schlechten Zustand“, stellte er fest.

Kinder stehen am Bushäuschen manchmal in den Scherben. Wir sollten also kurzfristig einen anderen Platz für die Glascontainer finden.

Wolfram Göll

Wolfram Göll schlug große Mess- und Anzeigetafeln vor, damit das „Tempo-30“ in der Oberreichenbacher Friedrichstraße besser eingehalten werde. „Also diese Tafeln, die nicht blitzen, aber die Geschwindigkeit digital mit großen Leuchtziffern anzeigen.“ Diese Tafeln seien im Grunde ein psychologischer Trick, funktionierten aber ziemlich gut. Ebenso trat Göll für einen eigenen Spielplatz in dem Ortsteil ein und forderte, die Glascontainer vom Bushäuschen zu entfernen. „Kinder stehen am Bushäuschen manchmal in den Scherben“, so hätten sich zahlreiche Eltern beklagt. „Wir sollten also kurzfristig einen anderen Platz für die Glascontainer finden.“

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Klartext mit Wolfgang Bosbach in Kammerstein

Im Endspurt des Kommunalwahlkampfes gibt die CSU in der Gemeinde Kammerstein Vollgas: Mit Wolfgang Bosbach hatte sie einen der bekanntesten und beliebtesten Politiker Deutschlands zum „Politischen Ascherdonnerstag“ nach Kammerstein eingeladen. Der langjährige Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag hat bei zahlreichen Talk-Show-Fernseh-Auftritten stets durch wertkonservative Positionen abseits der Merkel-Linie auf sich aufmerksam gemacht. In Kammerstein verriet er: „Ich bin ein offener Fan der CSU.“

Ich will wieder Vertrauen, Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern.

Wolfram Göll, Bürgermeister-Kandidat der Gemeinde Kammerstein

Der Bürgermeister-Kandidat der CSU Kammerstein, Wolfram Göll, hatte zuvor sein zentrales Ziel bekräftigt: „Eine Politik, die versöhnt, statt zu spalten, respektvoller persönlicher Umgang miteinander: Ich will wieder Vertrauen, Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern.“ Die Wähler sollten sich gut überlegen, welcher der Kandidaten dazu willens und in der Lage sei – und welcher nicht, sagte Göll. CSU-Kreisvorsitzender Volker Bauer hatte Bosbach als „Vertreter deutlicher Positionen“ angekündigt, anhand derer die Verschiebung der politischen Mitte seit 2015 deutlich werde. Auch der Erste Bürgermeister Kammersteins, Walter Schnell, hatte Bosbach mit einem Grußwort gewürdigt.

Bestes Deutschland, das wir je hatten

Insgesamt war Wofgang Bosbachs Rede ein Bekenntnis zum demokratischen Rechtsstaat und ein Plädoyer für die soziale Marktwirtschaft. „In der tausendjährigen Geschichte Deutschlands, von Otto dem Großen bis heute: Diese 70 Jahre Bundesrepublik waren die besten Jahrzehnte, die wir je hatten“, so Bosbach. An die Rechts- und Werteordnung der Bundesrepublik müsse sich jeder halten, der hier leben wolle, betonte der Innenpolitiker. „Wer nach Deutschland kommt und meint, nach den Regeln der Scharia leben zu müssen, hat sich dafür das falsche Land ausgesucht. Warum fällt es uns so schwer, das zu sagen?“

Wir brauchen eine glasklare Abgrenzung gegen Rechtsaußen und eine glasklare Abgrenzung gegen Linksaußen.

Wolfgang Bosbach

Das deutliche Bekenntnis zur Leitkultur verband er mit einem Aufruf zu Toleranz, Menschlichkeit und einer deutlichen Abgrenzung gegen extreme Parteien. „Wir brauchen eine glasklare Abgrenzung gegen Rechtsaußen und eine glasklare Abgrenzung gegen Linksaußen“, so Bosbach. Die SED einerseits sei ja nie aufgelöst, sondern nur „zweimal umlackiert“ worden, über die PDS zur Linkspartei. Gregor Gysi habe noch lange nach der Wiedervereinigung die „Systemfrage“ gestellt. Ziel der Linkspartei sei nach wie vor die Errichtung des Sozialismus anstatt der Sozialen Marktwirtschaft.

Keine Entschuldigung für den Rassismus der AfD

Gegen die AfD andererseits helfe nur eine deutliche inhaltliche Auseinandersetzung, sagte Bosbach: „Diese Mühe müssen wir uns schon machen.“ Für den Rassismus in der AfD gebe es keine Entschuldigung. „Es ist ja nicht nur Herr Höcke. Da gibt es viel zu viele Höckes in der AfD“, sagte Bosbach und stellte klar: „Wir Christdemokraten und Christsoziale beurteilen Menschen nicht nach Hautfarbe, Religion und Staatsangehörigkeit, sondern wir beurteilen Menschen nach ihrem Verhalten und nach ihrem Charakter.“

Die Menschen respektieren es, wenn man ihnen offen die Wahrheit sagt.

Wolfgang Bosbach

Derweil habe sich aber auch Grünen-Chef Robert Habeck mit einer Aussage wie „Vaterlandsliebe finde ich zum Kotzen“ für ein Staatsamt disqualifiziert, kritisierte Bosbach. In der demokratischen Auseinandersetzung rät er seiner CDU, wieder eine „klare Sprache“ zu verwenden. „Die Menschen respektieren es, wenn man ihnen offen die Wahrheit sagt“, zeigte sich Bosbach überzeugt. „Sie sind nicht politikverdrossen, aber es gibt ein hohes Maß an Parteien-Verdrossenheit und Politiker-Verdrossenheit“, fügte er hinzu.

Fleißige Arbeitnehmer entlasten

In diesem Rahmen erinnerte Wolfgang Bosbach mehrmals daran, dass der Sozialstaat immer abhängig sei von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Bundesrepublik. Deshalb rief er dazu auf, vor allem jene wieder in den Blick zu nehmen, „die täglich von morgens bis abends arbeiten und Steuern zahlen“. Das sei auch eine Form sozialer Gerechtigkeit, sagte Bosbach.

In den alten Industrien sind wir Weltklasse. Aber zu Apple, Microsoft, Amazon und Google gibt es einen Riesenabstand.

Wolfgang Bosbach

Mit Blick auf rasante globale Veränderungen verlangte Bosbach „Investitionen in die Köpfe“, um auch auf den Wirtschaftsfeldern der Zukunft bestehen zu können. „Bildung, Bildung, Bildung“, lautete sein Rezept. „In den alten Industrien sind wir Weltklasse, aber zu Apple, Microsoft, Amazon und Google gibt es einen Riesenabstand“, stellte Bosbach fest. Insgesamt traf der 67-jährige Jurist den Nerv der rund 150 Besucher, die ihn häufig mit spontanem Applaus unterbrachen.

Rheinisches Original

Wolfgang Bosbach ist 1952 in Bergisch-Gladbach geboren. Zunächst hat er den Beruf des Einzelhandelskaufmanns erlernt, dann auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur absolviert und Rechtswissenschaft studiert. Seit 1972 ist er Mitglied der CDU. Von 1994 bis Oktober 2017 vertrat er den Wahlkreis des Rheinisch-Bergischen Kreises jeweils als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag. Von November 2009 bis Juli 2015 war er Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses. Bosbach ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter.

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Die CSU steht fest an der Seite der Landwirte

Wir verurteilen die momentanen Anti-Bauern-Kampagnen und würdigen ausdrücklich die Arbeit der Landwirte als Erzeuger hochwertiger Lebensmittel“, erklärte der CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll zu Beginn des Landwirte-Gesprächs der CSU Kammerstein. „Sie verrichten einen Knochenjob für uns alle.“

Wir würdigen ausdrücklich die Arbeit der Landwirte als Erzeuger hochwertiger Lebensmittel.

Wolfram Göll, Bürgermeister-Kandidat

Die CSU sucht den ernsthaften und offenen Dialog mit der Landwirtschaft – das wurde bei diesem Landwirte-Gespräch deutlich. „Den Landwirten wird gegenwärtig viel zugemutet“, findet der CSU-Landtagsabgeordnete Martin Schöffel aus Wunsiedel. Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Volker Bauer und Wolfram Göll stellte er sich in Neppersreuth der Diskussion mit Landwirten aus dem gesamten Landkreis Roth.

Kampf für vernünftige Entscheidungen für die Landwirtschaft

Martin Schöffel ist als stellvertretender Vorsitzender des Landtags-Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einer der Landwirtschaftsexperten der CSU. „Wir setzen uns für praxisgerechte und vernünftige Entscheidungen im Sinne der bayerischen Landwirtschaft ein“, versicherte Schöffel. Er warf manchen Medien und den Grünen vor, „das Geschäft mit der Angst auf dem Rücken der Bauern zu betreiben“. Neue Regelungen aus Brüssel und Berlin erschwerten die Arbeit in der Landwirtschaft enorm. „Wir arbeiten Tag für Tag an Lösungen für die aktiven Bauern im Freistaat“, sagte Schöffel.

Die unzutreffenden Vorwürfe müssen wir mit profundem Fachwissen richtigstellen. Wir stehen an Ihrer Seite!

Martin Schöffel, CSU-Landwirtschaftsexperte

„Wir stehen an Ihrer Seite“, rief er den Landwirten zu. Die neue Düngeverordnung, Vorgaben bei der Schweinezucht und beim Stallbau seien schwer akzeptabel. „Arten- und Trinkwasserschutz sowie Klimawandel“: Vieles werde auf den Bauern abgeladen. „Die unzutreffenden Vorwürfe müssen wir mit profundem Fachwissen richtigstellen“, so Schöffel. Seiner Überzeugung nach muss die Landwirtschaft in Deutschland unbedingt eine Zukunft haben. „Wir brauchen Nahrungsmittel aus dem eigenen Land“, betonte Schöffel. „So weit wie bei Arzneimitteln dürfen wir es nicht kommen lassen“, sagte er unter Anspielung auf Lieferengpässe für bestimmte Medikamente, weil die ausgelagerte Wirkstoff-Produktion in China und Indien stockt.

Dringend nötig: Bessere Informationen für die Bevölkerung

Für besonders wichtig hielten Landwirte und CSU-Vertreter bessere Informationen über die Landwirtschaft und ihre Erzeugungswege in der Bevölkerung. Dazu sollte ein direkter Kontakt zur Bevölkerung gesucht werden, hieß es unter den Landwirten. „Tage des offenen Hofes“ sowie Projekttage mit Schulen und Kindergärten könnten das gegenseitige Verständnis nachhaltig stärken. „Wie funktioniert Landwirtschaft?“ und „Welchen Zwängen ist sie ausgesetzt?“ Diese Fragen müssten nach vollziehbar beantwortet werden, war man sich einig.

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