Joerg

Blickpunkt Februar 2020

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(Klicken Sie bitte auf die Überschrift)

Alle Informationen zur Kommunalwahl am 15. März und zu unserem Wahlkampf in der Gemeinde Kammerstein.

Von Wolfgang Bosbach bis Dr. Thomas Goppel, von Landwirten bis zu Musikern und von der Grundschule bis zu den Senioren, vom Kreisverkehr Barthelmesaurach bis zu den Firmenbesuchen: Hier finden Sie alle wichtigen Themen und Veranstaltungen unseres Wahlkampfes 2020.

Unser neuer Blickpunkt 2/2020 (März 2020) steht zum online lesen und zum Download bereit.

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Für Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach

Der Oberbürgermeister-Kandidat für Schwabach, Dr. Michael Fraas, und der Bürgermeister-Kandidat der CSU für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, setzen sich gemeinsam für den raschen Bau eines Geh- und Radwegs zwischen Oberreichenbach und Unterreichenbach ein. „Ein Geh- und Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach wäre ein Win-Win-Win-Situation: Die Bürger beider Kommunen hätten den Nutzen – und die Umwelt natürlich auch“, erklärt Wolfram Göll. Michael Fraas betont: „Hier kommen die Ziele Mobilität, Klimaschutz und Naherholung zusammen. Alles spricht für diesen Geh- und Radweg.“

Bei einem Ortstermin nahe der möglichen Trasse des Geh- und Radwegs erörterten Michael Fraas und Wolfram Göll mit weiteren CSU-Kommunalpolitikern die Planungen und die Aussichten. Aus Unterreichenbach, das zu Schwabach gehört, nahmen die Stadträte Heiner Hack und Gerd Distler teil. Für die Oberreichenbacher/Kammersteiner Seite waren der Sprecher der CSU-Gemeinderäte, Jürgen Melzer, und der Gemeinderatskandidat Stefan Leinberger aus Oberreichenbach dabei.

Langgehegter Wunsch der Ober- und Unterreichenbacher

„Nicht nur Oberreichenbach und die Dörfer im Volkachtal haben großes Interesse an diesem Geh- und Radweg, sondern auch die Stadt Schwabach selbst. Wir müssen das Radwegenetz verbessern und ausbauen, nicht nur in der Stadt selbst, sondern auch die Verbindungen mit dem Umland“, erklärte Michael Fraas. Wolfram Göll betonte: „Bei unseren Hausbesuchen in der ganzen Gemeinde Kammerstein haben die Bewohner vieler Dörfer den Bau von Geh- und Radwegen als großen Wunsch formuliert. Dieser Weg im Volkachtal wäre unserer Ansicht nach vordringlich.“

„Ein Radweg im Volkachtal wäre die Erfüllung eines langgehegten Wunsches für die Ober- und Unterreichenbacher“, sagte Stadtrat Heiner Hack. Sein Stadtratskollege Gerd Distler beschrieb die momentane Situation an der Gemeindeverbindungsstraße so: „Jogger, Spaziergänger und Radfahrer müssen bisher immer an diesem schmalen Straßenrand entlang gehen – immer mit einer gewissen Gefahr, dass man zusammengefahren wird.“ Hack ergänzte: „Sobald der Radweg zwischen Dietersdorf und Wolkersdorf fertig ist, sollten wir umgehend den Volkachtal-Radweg angehen.“

Stadt Schwabach hat Planung bereits in Auftrag gegeben

CSU-Gemeinderatskandidat Stefan Leinberger aus Oberreichenbach erinnerte: „Seit vielen Jahren tragen unsere Bürger in den Bürgerversammlungen in Volkersgau regelmäßig den Wunsch nach einem Geh- und Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach vor.“ Der Sprecher der CSU-Gemeinderäte in Kammerstein, Jürgen Melzer, erklärte: „In einem ersten Schritt könnte der Kammersteiner Gemeinderat nun eine Erklärung beschließen, dass der Radweg für die Gemeinde Kammerstein ebenfalls eine hohe Priorität hat. Die Anregungen gab es ja schon lang, aber die Schwabacher Seite hatte diesen Weg nicht so weit oben auf der Prioritätenliste.“ Der Weg wäre nach Melzers Überzeugung ein wichtiger Baustein hin zu einem leistungsfähigen und geschlossenen Radwegenetz in der Gemeinde Kammerstein.

Wie der wegen Urlaubs telefonisch zugeschaltete CSU-Stadtratsfraktionschef Detlef Paul erklärte, hat der Schwabacher Stadtrat auf Antrag der CSU-Fraktion einem Geh- und Radweg im Prinzip bereits zugestimmt. Nach der Untersuchung verschiedener Varianten habe man im Herbst 2019 eine Planung in Auftrag gegeben. Dieser Schritt der Schwabacher Seite ist nach Ansicht der Teilnehmer der Runde im Grunde das zentrale Signal, weil die Ortsverbindungsstraße zwischen Ober- und Unterreichenbach zu etwa drei Vierteln auf Schwabacher Stadtgebiet verläuft. Der Weg werde derzeit nördlich der bestehenden Ortsverbindungsstraße geplant, so Detlef Paul – weil südlich, also unterhalb der Straße zum Bach hin, ein Landschaftsschutzgebiet bestehe.

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„Schule hat bestmögliche Ausstattung verdient“

„Die Grundschule ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinde. Hier – und im Kindergarten – lernen die Kinder die entscheidenden Fähigkeiten fürs ganze Leben“, betont der Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, nach einem Besuch des gemeindlichen Schulhauses in Barthelmesaurach. „Darum muss eine zweckmäßige und moderne Ausstattung der Schule sehr hohe Priorität in der Gemeindepolitik haben.“

Gemeinsam mit der CSU-Ortsvorsitzenden Diana Peipp ließ sich Wolfram Göll von Schulrektorin Edith Katheder durch das Gebäude führen und die aktuellen Anliegen erklären. Großes Erstaunen bei den CSU-Vertretern rief die Rektorin mit der Mitteilung hervor, dass die Schule nur über eine einzige Telefonleitung verfüge und das Internet nur zeitweise funktioniere. „In einem Notfall oder Krisenfall ist diese eine Telefonleitung eindeutig zu wenig“, meinte Edith Katheder – zumal auch das Mobilfunknetz in Barthelmesaurach sehr schwach sei. „Die eine Leitung ist vermutlich bereits zu wenig, wenn es eine Grippewelle gibt und acht oder zehn Eltern anrufen, dass ihre Kinder krank sind“, vermutete CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp daraufhin und erntete Zustimmung für diese Annahme.

Nur eine Telefonleitung, Internet nur stundenweise

„Moderne Kommunikation per Telefon und Internet ist heute das Rückgrat jeder Firma, jeder Behörde – und insbesondere einer Schule, die ja ständig mit Lehrern, Eltern und Kindern kommunizieren muss“, erklärte Göll daraufhin. Seiner Auffassung nach benötigt die Grundschule mehrere Telefonleitungen, einen leistungsfähigen kontinuierlichen Internetzugang sowie ein WLAN-Netz für das ganze Gebäude. Auch bei den weiteren Anliegen der Schule – Errichtung eines Schildes als Kennzeichnung des Sammelplatzes, die Installation eines bereits beschafften neuen Spielgeräts und die Erhöhung der Fangzäune rund um den kleinen Fußballplatz – zeigte der CSU-Bürgermeisterkandidat ein offenes Ohr und sicherte im Fall seiner Wahl Unterstützung zu.

Die gemeindliche Grundschule in Barthelmesaurach mit ihren 123 Schulkindern und 13 Lehrkräften platzt aus allen Nähten, auch das wurde beim Rundgang durch das Schulhaus deutlich: Fünf reguläre Klassenzimmer sind vorhanden, doch die Schule umfasst derzeit sechs Klassen. Eine Klasse ist provisorisch im Werkraum untergebracht, was zur Folge hat, dass ein regulärer Werkunterricht nicht möglich ist. Nur jeweils acht Schüler können im Vorbereitungsraum werken, was zu einer Teilung der betroffenen Klassen und Doppelunterricht führt. Zudem hat die Rektorin kein eigenes Büro, sondern muss sich zeitweise das enge Sekretariat mit der Schulsekretärin teilen. „Auch wegen des Platzmangels freuen wir uns schon sehr auf den Neubau der Schule in Kammerstein“, sagte Rektorin Edith Katheder.

Hoffnung auf einen raschen Neubau

„Auch wir hoffen auf einen raschen Bau des neuen Schulhauses“, stimmte Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll zu. Immerhin habe der Gemeinderat nun in seiner Dezember-Sitzung die Planung grundsätzlich beschlossen. „Die Sache ist politisch entschieden, unter anderem durch die beiden Bürgerentscheide. Der Wille der Mehrheit ist zu respektieren“, betonte der Bürgermeister-Kandidat.

„Die Rektorin und die 13 Lehrkräfte sind hoch aktiv und super motiviert“, erklärten Wolfram Göll und Diana Peipp einmütig. „Schon am Schulhaus und im Pausenhof, die sehr liebevoll gestaltet sind, sieht man, mit wie viel Herzblut alle bei der Sache sind – Rektorin, Lehrkräfte, Schüler und Eltern“, hob Göll hervor. „Die Rektorin geht innovativ und sensibel mit der Zeit. Sie gestaltet die Neuerungen aktiv mit“, betonte Peipp. Göll und Peipp lobten auch die Rolle der gemeindlichen Grundschule Barthelmesaurach als Umweltschule – dies sei absolut vorbildlich.

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Für einen Kreisverkehr in Barthelmesaurach

Seit 20 Jahren kämpft die Gemeinde Kammerstein für eine Entschärfung der sogenannten Brennereikreuzung in Barthelmesaurach. „Unzählige Schreiben des amtierenden Bürgermeisters Walter Schnell und des Landrats Herbert Eckstein haben allerdings bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht“, erinnert der Kammersteiner CSU-Landtagsabgeordnete und langjährige Gemeinderat Volker Bauer. „Schon geschätzte langjährige Gemeinderäte wie Manfred Gilch, Ernst Brechtelsbauer und Reiner Koch haben sich für eine Verbesserung und Geschwindigkeitsbegrenzung an der gefährlichen Kreuzung ausgesprochen“, so Bauer weiter.

„Ein Kreisverkehr wäre genau das Richtige für diese heikle Kreuzung“, erklärt der Bürgermeisterkandidat der CSU in der Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll. „Ein Kreisverkehr behinder den Durchgangsverkehr nicht nennenswert. Aber der Nutzen für die Gemeinde wäre sehr groß: Die Bewohner von Barthelmesaurch, Günzersreuth und Rudelsdorf könnten dann gefahrlos auf die Bundesstraße einbiegen.“ Dies wäre ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung des südlichen Teils der Gemeinde Kammerstein, unterstreicht Wolfram Göll.

Gefährlich und schwierig

CSU-Gemeinderätin Regina Feuerstein, die in Günzersreuth wohnt, klagt über die Gefahren beim Überqueren der Bundesstraße: „In den Hauptverkehrszeiten – und vor allem, wenn die B466 als Umleitungstrecke wegen Unfällen auf der A6 genützt wird – ist es wirklich gefährlich und schwierig, auf die Bundesstraße einzubieten.“ Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll und die CSU-Gemeinderatsfraktion hatten Volker Bauer gebeten, sich in München dafür einzusetzen. Bauer hatte versprochen: „Ich werde liefern.“

In seinem Antrag an den Landtag, in dem er gleich zwei Kreisverkehre an der B466 auf Höhe Barthelmesaurach und Wassermungenau fordert, argumentiert Bauer: „Um einen sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten und schweren Unfällen vorzubeugen, sollen an beiden Standorten gleichberechtigt in den nächsten Jahren Kreisverkehre entstehen, um diese letzten Mosaiksteine der Verkehrssicherheit zwischen Schwabach und Gunzenhausen zu setzen.“

Kreisverkehr vermeidet riskante Querungen

Als Hauptargument führt Bauer in seinem Antrag an: „Um die Zahl der immer wieder aufgetretenen schweren Verkehrsunfälle, jenseits der in den Statistiken oft nicht auftauchenden kleineren Blechschäden, zu verringern, wurden in den letzten Jahren in den Bevölkerungen begrüßte Kreisverkehre in Kammerstein-Schattenhof und östlich Hengersbach installiert. Dem Verkehrsfluss tut dies keinen Abbruch, vermeidet aber riskante Querungen und Linksabbiegemanöver vor allem in den Pendlerstoßzeiten.“

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Wolfram Göll einstimmig nominiert

Der CSU-Ortsverband in der Gemeinde Kammerstein hat Wolfram Göll als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Der 49 Jahre alte Journalist aus Schwabach wurde mit 22 von 22 abgegebenen Stimmen gewählt – und damit logischerweise einstimmig, wie die CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp bekanntgab.

Göll hatte in seiner Vorstellungsrede ausdrücklich die Lebensleistung des scheidenden Bürgermeisters Walter Schnell gewürdigt: „Die Gemeinde Kammerstein ist offensichtlich in einem guten Zustand, beispielsweise sind mehrere Dorfplätze schön saniert worden, die Straßen sind größtenteils in Ordnung, Bau- und Gewerbegebiete sind da, auch die Finanzen scheinen intakt zu sein.“ Allerdings gelte es, die Gemeinde von hier aus in die Zukunft zu entwickeln – und dafür wolle man jetzt ein Konzept aufstellen: „Wie soll unsere Gemeinde Kammerstein im Jahr 2030 und 2040 ausschauen? Man sollte schon zumindest eine grobe Vorstellung davon haben, wohin man will, ehe man den ersten Schritt macht“, betonte Göll.

Tour von Haus zu Haus

Für dieses Konzept hätten er und der CSU-Ortsverband bereits viele eigene Ideen, unterstrich der Bürgermeisterkandidat – aber im Wesentlichen wolle man das Konzept im Dialog mit den Bürgern der Gemeinde, mit den Vereinen – von der Feuerwehr bis zu den Kärwaboum aller Ortsteile –, mit Kirchenvertretern, Landwirten und Mittelständlern ausarbeiten. „Ein wichtiges Thema wird beispielsweise der Bereich ÖPNV und Busverkehr sein – denn bisher kommen die Bürger vor allem mit dem Auto aus der Gemeinde weg und wieder heim“, kündigte Göll an. Ein attraktives, einigermaßen eng getaktetes und zuverlässiges öffentliches Transportangebot zum und vom Schwabacher Bahnhof müsse entstehen.

Als größte Herausforderung bezeichnete es Göll, die Gräben zwischen den einzelnen Gemeindeteilen, die sich wegen des Schulstreits aufgetan haben, zu überbrücken. „Obwohl ich weder ausgebildeter Psychiater noch Seelsorger bin, kann ich durchaus zuhören, Kritik und Sorgen der Menschen aufnehmen. Einige Bürger haben mir bereits sehr deutlich ihre Meinung gesagt“, berichtete Göll.

Lebensqualität in allen Ortsteilen erhöhen

„Es gilt jetzt, nach vorne zu schauen und die Lebensqualität insgesamt zu verbessern, und das in allen Ortsteilen. Das ist die wichtigste Aufgabe für die Kommunalpolitik“, unterstrich Wolfram Göll. Zentral sei jetzt, neues Vertrauen in der Gemeinde insgesamt aufzubauen, sonst sei eine gedeihliche Entwicklung nicht möglich. „Im Wort ,Gemeinde‘ steckt das Wörtchen ,gemein‘ drin. Aber bitte nicht ,gemein‘ im Sinne von ,fies‘ und ,hinterhältig‘, sondern im Sinn von ,gemeinsam‘ und ,gemeinschaftlich’“, betonte der Bürgermeisterkandidat.

„Wolfram Göll passt vom Wesen, Charakter und Humor her perfekt in eine ländliche Gemiende wie Kammerstein“, betonte CSU-Kreisvorsitzender Volker Bauer. „Als externes Schwabacher Urgestein kann er unbelastet auf alle Bürger zwischen Haag, Haubenhof, Barthelmesaurach und Volkersgau zugehen. Er hat einen großen geschichtlichen und auch kirchlichen Hintergrund, zudem verfügt er über großes Einfühlungsvermögen“, sagte der Landtagsabgeordnete. Ortsvorsitzende Diana Peipp meinte: „Die bisherigen  Gespräche haben uns gezeigt, dass Wolfram Göll sehr schnell spürt, wo der Schuh drückt. Damit ist er in der Lage, Gräben zu überbrücken und zu schließen. Er ist ein Pragmatiker und findet auch passende Lösungen.“

Sympathischer Kerl, robuster Humor

„Wolfram Göll passt zu uns. Er spricht unsere Sprache und versteht unsere Anliegen. Er analysiert und begreift schnell die Problemlagen. Von dort aus schafft er es, pragmatische und unkomplizierte Lösungsmöglichkeiten zu konstruieren“, sagte der stellvertretende Ortsvorsitzende Jürgen Melzer. CSU-Ehrenvorsitzender Heinrich Volkert sieht in Wolfram Göll einen verlässlichen Gesprächs- ud Verhandlungspartner für die Landwirtschaft. „Denn ohne die Landwirtschaft ist eine gesunde Entwicklung der Gemeinde nicht möglich“, so Volkert.

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