Schlüsselübergabe ohne Brimborium

High Noon in Kammerstein: Am Mittag des 1. Mai hat der neue Bürgermeister der Gemeinde, Wolfram Göll (r.), aus den Händen seines Vorgängers, Walter Schnell (l.), den Generalschlüssel zum Rathaus erhalten. Kurz und bündig, ohne Brimborium, direkt vor dem Rathaus – und mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand.

Schnell wünschte Göll viel Erfolg, eine glückliche Hand und Gottes Segen für die neue Aufgabe im Sinne der Gemeinde. Wolfram Göll erwiderte, er trete sein neues Amt mit Mut und Gottvertrauen, aber auch einer gehörigen Portion Respekt an. Er dankte Schnell für die guten Wünsche und die offenen Gespräche im Vorfeld der Amtsübergabe.

Anschließend stießen Wolfram Göll und seine Frau Viorica (M.) mit Walter Schnell mit einem Gläschen Schwabacher Goldsekt an.

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100 Gesichtsmasken für Kammerstein

Gut, wenn man Firmen mit begabtem Personal in der Gemeinde hat! Rüdiger Krug, Chef des Medientechnik-Unternehmens „Franken-Lehrmittel Medientechnik“ im Barthelmesauracher Gewerbegebiet, hat der Gemeinde Kammerstein 100 Gesichtsmasken gespendet. Übergeben hat er sie an den künftigen Chef im Rathaus, den gewählten Bürgermeister Wolfram Göll.

Göll und das CSU-Gemeinderatsmitglied Volker Bauer probierten den Mund- und Nasenschutz mit seinem hohen Tragekomfort sofort aus. Der künftige Bürgermeister reichte die Masken unverzüglich an die Gemeindeverwaltung weiter. Wie der geschäftsleitende Beamte Heinz Baum mitteilte, werden die Gesichtsmasken insbesondere im gemeindlichen Kindergarten und beim Bauhof verwendet.

Krug-Mitarbeiterin Cindy Schaab hatte die Masken entwickelt

Entwickelt und genäht hatte die Masken eine von Krugs Mitarbeiterinnen: Marketing-Chefin Cindy Schaab ist auch noch Gründerin eines kleinen Modelabels, das über „www.din-din.de“ Stoffe, Schnittmuster und Plottvorlagen vertreibt sowie Nähkurse anbietet. Vor etwa einem Monat kam sie dann auf die Idee, mitzuhelfen im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus. Sie hat einen eigenen Masken-Schnitt gebastelt und ihn in drei Größen digitalisiert.

Seither kann man ihn als Download kostenlos übers Internet beziehen, was auch schon viele tausende Male passiert ist. Außerdem hat Cindy Schaab in der Region selbstgefertigte Masken verteilt: Ärzte, Physiotherapeuten, Pflegedienste, Krankenschwestern, Polizeibeamte, Verkäuferinnen und Tankstellen hat sie kostenlos damit ausgestattet. Nun auch die Gemeinde Kammerstein.

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Wolfram Göll ist neuer Bürgermeister!

Der neue Bürgermeister der Gemeinde Kammerstein heißt Wolfram Göll! Seine Erklärung zum Ausgang der Stichwahl im Wortlaut:

„Die Bürger der Gemeinde Kammerstein haben mich zu ihrem Bürgermeister gewählt! Um Punkt 20.00 Uhr am 29. März 2020 hat mich der amtierende Bürgermeister Walter Schnell angerufen und mir das Ergebnis mitgeteilt: 998 Stimmen für mich, 903 Stimmen für Richard Götz.

Es ist eine große Ehre, ein gewaltiger Vertrauensbeweis und ein gewichtiger Auftrag, dass die Bürger der Gemeinde Kammerstein mich zu ihrem Bürgermeister gewählt haben. Herzlichen Dank allen Wählern, die mich unterstützt haben! Ich werde Sie nicht enttäuschen – jedenfalls werde ich mein Bestes tun.

Ich möchte ein guter Bürgermeister sein für alle Einwohner der Gemeinde Kammerstein, nur dem Wohl und dem Zusammenhalt der Gemeinde verpflichtet – natürlich auch für diejenigen, die mir heute nicht das Vertrauen geschenkt haben.

Zudem danke ich recht herzlich allen Freunden, Unterstützern und CSU-Mitstreitern, die so fleißig im Wahlkampf mitgeholfen haben – und nicht zuletzt auch meiner Familie für die Geduld und die Unterstützung. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen!

Herr Götz, für den fairen Wahlkampf möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Ich freue mich nun auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen über Parteigrenzen hinweg.“

 

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Joachim Herrmann: Video zur Stichwahl

Ein freundliches Video zur Stichwahl: Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister und CSU-Bezirksvorsitzender Mittelfrankens, wendet sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kammerstein.

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Auch in Krisenzeiten Hand in Hand

Auch schwierigen Zeiten arbeitet die CSU auf allen Ebenen Hand in Hand: So auch der Kammersteiner Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll und Ministerpräsident Markus Söder, die sich bereits seit mehr als 30 Jahren gut kennen und schätzen – seit der gemeinsamen JU-Zeit. Dies zeigt dieses Inserat im Schwabacher Tagblatt.

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CSU stärkste Kraft im Gemeinderat

Die CSU ist bei der Kommunalwahl am 15. März mit einem deutlichen Plus stärkste Kraft im Gemeinderat Kammerstein geworden – und zwar mit 30,96 Prozent vor den bislang dominierenden Freien Wählern, die nur noch 28,94 Prozent erhielten.

Die CSU hat einen klaren Gestaltungs-Auftrag für die Gemeinde erhalten. Das bedeutet eine große Verantwortung für uns.

Wolfram Göll

Auf den weiteren Plätzen landeten die neugegründete Kammersteiner Bürgerliste von Richard Götz mit 19,84 Prozent, die SPD mit 12,74 Prozent und schließlich die neue Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) Kammerstein mit 7,52 Prozent. Damit erhält die CSU fünf Sitze (bisher vier) im neuen Gemeinderat, die Freien Wähler ebenso fünf (bisher sieben), die Kammersteiner Bürgerliste drei, die SPD zwei (bisher drei) und die UWG einen. Das Gemeinderatsergebnis in Kammerstein.

Großer Vertrauensbeweis und Verantwortung für CSU

„Die Wählerinnen und Wähler haben offensichtlich nicht nur mir persönlich ihr Vertrauen ausgesprochen, sondern auch den CSU-Gemeinderatskandidaten“, analysiert der Bürgermeister-Kandidat der CSU für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, der mit 30,25 Prozent das beste Ergebnis aller Kandidaten erhielt und als Erstplatzierter in die Stichwahl einzieht. „Die CSU hat einen klaren Gestaltungs-Auftrag für die Gemeinde erhalten. Das bedeutet eine große Verantwortung für uns.“

Inhaltlich sind Freie Wähler und CSU praktisch deckungsgleich.

Wolfram Göll

Für Göll liegt nun im neuen Gemeinderat eine enge Zusammenarbeit der CSU und der Freien Wähler nahe. „Zwar gibt es in Gemeinderäten keine Koalitionen, wie man sie aus dem Bundestag und den Landtagen kennt. Aber inhaltlich sind Freie Wähler und CSU praktisch deckungsgleich, daher erscheint eine enge Kooperation einfach logisch und liegt auf der Hand.“

Für die CSU wurden in den Gemeinderat gewählt: 1. Volker Bauer (943 Stimmen), 2. Jürgen Melzer (876), 3. Andreas Lippert (853), 4. Regina Feuerstein (808), 5. Jürgen Götz (784). Erste Nachrückerin ist CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp mit 633 Stimmen.

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Verpflichtung und Ansporn zugleich

Mit hervorragenden 30,25 Prozent haben die Wähler der Gemeinde Kammerstein am 15. März 2020 den Bürgermeister-Kandidaten der CSU, Wolfram Göll, ihr Vertrauen bewiesen und mit dem besten Ergebnis aller vier Aspiranten ausgestattet. Wolfram Göll tritt damit am 29. März gegen Richard Götz von der „Kammersteiner Bürgerliste“ an, der 26,23 Prozent erhielt. Ausgeschieden sind Thomas Schubert (Freie Wähler) mit 22,92 Prozent und Jutta Niedermann-Kriegel (SPD) mit 20,61 Prozent.

Bürgermeister-Ergebnis Gemeinde Kammerstein

Hier das Statement unseres Bürgermeister-Kandidaten Wolfram Göll am Wahlabend: „Vielen Dank allen Wählerinnen und Wählern für den großen Vertrauensbeweis! Über dieses Zwischenergebnis freue ich mich sehr. Es ist mir Verpflichtung und Ansporn zugleich. Bei Jutta Niedermann-Kriegel und Thomas Schubert möchte ich mich für den fairen Wahlkampf bedanken! Meine Bitte an Richard Götz und die Bürgerliste lautet, dass wir die Stichwahl auf fairer und sachlicher Ebene austragen. Vielen Dank natürlich auch an meine Familie und das tolle Team der CSU Kammerstein für die großartige Unterstützung!“

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Volles Haus in Oberreichenbach

Das Beste kommt zum Schluss: Der Bürgermeisterkandidat der CSU Kammerstein, Wolfram Göll, hatte zum Wahlkampf-Abschluss eine Woche vor der Kommunalwahl die Bürger aus Oberreichenbach und den benachbarten Dörfern zum Weißwurst-Frühstück eingeladen. Offenbar ein äußerst attraktives Angebot: Denn Gastraum und der Saal im Gasthaus Ohr in Oberreichenbach waren beinah komplett gefüllt, es herrscht drangvolle Enge.

Bei den Haustür-Besuchen sind wir überall sehr freundlich empfangen worden. Dabei haben wir viele Sorgen und Anliegen der Bürger erfahren.

Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll

Viele Bürger nahmen das Angebot der CSU an, mit Wolfram Göll und den Gemeinderatskandidaten über die Zukunft des Dorfes Oberreichenbach und der Volkachtal-Dörfer zu sprechen. Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll nützte die Gelegenheit, um seine Vorstellungen zu den Herausforderungen der Zukunft für Oberreichenbach deutlich zu machen. Man habe bereits bei den Haustür-Besuchen viele Sorgen, Anliegen und Meiunungden der Bürger gehört, erklärte Göll.

Höchstspannungsleitung P53 ist in allen Varianten Schrott

Ganz oben dabei: Der politische Kampf gegen die der Höchstspannungsleitung P53. „Diese Planung muss grundsätzlich überprüft werden“, verlangte Göll. „Denn alle vorgeschlagenen Varianten sind Schrott“, wandte er sich heftig gegen die angedachten Trassen. „Speziell die Südvariante zerschneidet den schönen und artenreichen Lebensraum zwischen Regelsbach, Oberreichenbach, Haag und Rednitzhembach“, kritisierte er.

Biogas, Photovoltaik und dezentrale Stromspeicher sind essentiell für eine autarke Energieversorgung der Gemeinde.

Wolfram Göll

CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll sprach sich stattdessen klar und unmissverständlich für regionale und regenerative Energieerzeugung aus, wie sie in Kammerstein schon umgesetzt werde. „Biogas, Photovoltaik und dezentrale Stromspeicher“, zählte er auf und nannte als politisches Ziel, „die Gemeinde Kammerstein energie-autark zu machen“.

Zwischen Ober- und Unterreichenbach: Geh- und Radweg bauen, Straße reparieren

Als zweiten wichtigen Punkt sah Göll den Geh- und Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach. „Das ist ein langgehegter Wunsch der Oberreichenbacher, sowohl bei den Haustür-Gesprächen als auch bei vielen Bürgerversammlungen“, so Göll. Gemeinsam mit den Freunden der Schwabacher CSU – allen voran dem OB-Kandidaten Michael Fraas – wolle er sowohl den Bau des Radwegs als auch die Reparatur der Ortsverbindungsstraße so bald wie möglich vorantreiben, versprach Göll. „Die Straße ist auf Schwabacher Seite leider tatsächlich in einem ziemlich schlechten Zustand“, stellte er fest.

Kinder stehen am Bushäuschen manchmal in den Scherben. Wir sollten also kurzfristig einen anderen Platz für die Glascontainer finden.

Wolfram Göll

Wolfram Göll schlug große Mess- und Anzeigetafeln vor, damit das „Tempo-30“ in der Oberreichenbacher Friedrichstraße besser eingehalten werde. „Also diese Tafeln, die nicht blitzen, aber die Geschwindigkeit digital mit großen Leuchtziffern anzeigen.“ Diese Tafeln seien im Grunde ein psychologischer Trick, funktionierten aber ziemlich gut. Ebenso trat Göll für einen eigenen Spielplatz in dem Ortsteil ein und forderte, die Glascontainer vom Bushäuschen zu entfernen. „Kinder stehen am Bushäuschen manchmal in den Scherben“, so hätten sich zahlreiche Eltern beklagt. „Wir sollten also kurzfristig einen anderen Platz für die Glascontainer finden.“

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Blickpunkt Februar 2020

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(Klicken Sie bitte auf die Überschrift)

Alle Informationen zur Kommunalwahl am 15. März und zu unserem Wahlkampf in der Gemeinde Kammerstein.

Von Wolfgang Bosbach bis Dr. Thomas Goppel, von Landwirten bis zu Musikern und von der Grundschule bis zu den Senioren, vom Kreisverkehr Barthelmesaurach bis zu den Firmenbesuchen: Hier finden Sie alle wichtigen Themen und Veranstaltungen unseres Wahlkampfes 2020.

Unser neuer Blickpunkt 2/2020 (März 2020) steht zum online lesen und zum Download bereit.

Hier herunterladen.

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Klartext mit Wolfgang Bosbach in Kammerstein

Im Endspurt des Kommunalwahlkampfes gibt die CSU in der Gemeinde Kammerstein Vollgas: Mit Wolfgang Bosbach hatte sie einen der bekanntesten und beliebtesten Politiker Deutschlands zum „Politischen Ascherdonnerstag“ nach Kammerstein eingeladen. Der langjährige Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag hat bei zahlreichen Talk-Show-Fernseh-Auftritten stets durch wertkonservative Positionen abseits der Merkel-Linie auf sich aufmerksam gemacht. In Kammerstein verriet er: „Ich bin ein offener Fan der CSU.“

Ich will wieder Vertrauen, Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern.

Wolfram Göll, Bürgermeister-Kandidat der Gemeinde Kammerstein

Der Bürgermeister-Kandidat der CSU Kammerstein, Wolfram Göll, hatte zuvor sein zentrales Ziel bekräftigt: „Eine Politik, die versöhnt, statt zu spalten, respektvoller persönlicher Umgang miteinander: Ich will wieder Vertrauen, Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern.“ Die Wähler sollten sich gut überlegen, welcher der Kandidaten dazu willens und in der Lage sei – und welcher nicht, sagte Göll. CSU-Kreisvorsitzender Volker Bauer hatte Bosbach als „Vertreter deutlicher Positionen“ angekündigt, anhand derer die Verschiebung der politischen Mitte seit 2015 deutlich werde. Auch der Erste Bürgermeister Kammersteins, Walter Schnell, hatte Bosbach mit einem Grußwort gewürdigt.

Bestes Deutschland, das wir je hatten

Insgesamt war Wofgang Bosbachs Rede ein Bekenntnis zum demokratischen Rechtsstaat und ein Plädoyer für die soziale Marktwirtschaft. „In der tausendjährigen Geschichte Deutschlands, von Otto dem Großen bis heute: Diese 70 Jahre Bundesrepublik waren die besten Jahrzehnte, die wir je hatten“, so Bosbach. An die Rechts- und Werteordnung der Bundesrepublik müsse sich jeder halten, der hier leben wolle, betonte der Innenpolitiker. „Wer nach Deutschland kommt und meint, nach den Regeln der Scharia leben zu müssen, hat sich dafür das falsche Land ausgesucht. Warum fällt es uns so schwer, das zu sagen?“

Wir brauchen eine glasklare Abgrenzung gegen Rechtsaußen und eine glasklare Abgrenzung gegen Linksaußen.

Wolfgang Bosbach

Das deutliche Bekenntnis zur Leitkultur verband er mit einem Aufruf zu Toleranz, Menschlichkeit und einer deutlichen Abgrenzung gegen extreme Parteien. „Wir brauchen eine glasklare Abgrenzung gegen Rechtsaußen und eine glasklare Abgrenzung gegen Linksaußen“, so Bosbach. Die SED einerseits sei ja nie aufgelöst, sondern nur „zweimal umlackiert“ worden, über die PDS zur Linkspartei. Gregor Gysi habe noch lange nach der Wiedervereinigung die „Systemfrage“ gestellt. Ziel der Linkspartei sei nach wie vor die Errichtung des Sozialismus anstatt der Sozialen Marktwirtschaft.

Keine Entschuldigung für den Rassismus der AfD

Gegen die AfD andererseits helfe nur eine deutliche inhaltliche Auseinandersetzung, sagte Bosbach: „Diese Mühe müssen wir uns schon machen.“ Für den Rassismus in der AfD gebe es keine Entschuldigung. „Es ist ja nicht nur Herr Höcke. Da gibt es viel zu viele Höckes in der AfD“, sagte Bosbach und stellte klar: „Wir Christdemokraten und Christsoziale beurteilen Menschen nicht nach Hautfarbe, Religion und Staatsangehörigkeit, sondern wir beurteilen Menschen nach ihrem Verhalten und nach ihrem Charakter.“

Die Menschen respektieren es, wenn man ihnen offen die Wahrheit sagt.

Wolfgang Bosbach

Derweil habe sich aber auch Grünen-Chef Robert Habeck mit einer Aussage wie „Vaterlandsliebe finde ich zum Kotzen“ für ein Staatsamt disqualifiziert, kritisierte Bosbach. In der demokratischen Auseinandersetzung rät er seiner CDU, wieder eine „klare Sprache“ zu verwenden. „Die Menschen respektieren es, wenn man ihnen offen die Wahrheit sagt“, zeigte sich Bosbach überzeugt. „Sie sind nicht politikverdrossen, aber es gibt ein hohes Maß an Parteien-Verdrossenheit und Politiker-Verdrossenheit“, fügte er hinzu.

Fleißige Arbeitnehmer entlasten

In diesem Rahmen erinnerte Wolfgang Bosbach mehrmals daran, dass der Sozialstaat immer abhängig sei von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Bundesrepublik. Deshalb rief er dazu auf, vor allem jene wieder in den Blick zu nehmen, „die täglich von morgens bis abends arbeiten und Steuern zahlen“. Das sei auch eine Form sozialer Gerechtigkeit, sagte Bosbach.

In den alten Industrien sind wir Weltklasse. Aber zu Apple, Microsoft, Amazon und Google gibt es einen Riesenabstand.

Wolfgang Bosbach

Mit Blick auf rasante globale Veränderungen verlangte Bosbach „Investitionen in die Köpfe“, um auch auf den Wirtschaftsfeldern der Zukunft bestehen zu können. „Bildung, Bildung, Bildung“, lautete sein Rezept. „In den alten Industrien sind wir Weltklasse, aber zu Apple, Microsoft, Amazon und Google gibt es einen Riesenabstand“, stellte Bosbach fest. Insgesamt traf der 67-jährige Jurist den Nerv der rund 150 Besucher, die ihn häufig mit spontanem Applaus unterbrachen.

Rheinisches Original

Wolfgang Bosbach ist 1952 in Bergisch-Gladbach geboren. Zunächst hat er den Beruf des Einzelhandelskaufmanns erlernt, dann auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur absolviert und Rechtswissenschaft studiert. Seit 1972 ist er Mitglied der CDU. Von 1994 bis Oktober 2017 vertrat er den Wahlkreis des Rheinisch-Bergischen Kreises jeweils als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag. Von November 2009 bis Juli 2015 war er Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses. Bosbach ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter.

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Die CSU steht fest an der Seite der Landwirte

Wir verurteilen die momentanen Anti-Bauern-Kampagnen und würdigen ausdrücklich die Arbeit der Landwirte als Erzeuger hochwertiger Lebensmittel“, erklärte der CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll zu Beginn des Landwirte-Gesprächs der CSU Kammerstein. „Sie verrichten einen Knochenjob für uns alle.“

Wir würdigen ausdrücklich die Arbeit der Landwirte als Erzeuger hochwertiger Lebensmittel.

Wolfram Göll, Bürgermeister-Kandidat

Die CSU sucht den ernsthaften und offenen Dialog mit der Landwirtschaft – das wurde bei diesem Landwirte-Gespräch deutlich. „Den Landwirten wird gegenwärtig viel zugemutet“, findet der CSU-Landtagsabgeordnete Martin Schöffel aus Wunsiedel. Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Volker Bauer und Wolfram Göll stellte er sich in Neppersreuth der Diskussion mit Landwirten aus dem gesamten Landkreis Roth.

Kampf für vernünftige Entscheidungen für die Landwirtschaft

Martin Schöffel ist als stellvertretender Vorsitzender des Landtags-Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einer der Landwirtschaftsexperten der CSU. „Wir setzen uns für praxisgerechte und vernünftige Entscheidungen im Sinne der bayerischen Landwirtschaft ein“, versicherte Schöffel. Er warf manchen Medien und den Grünen vor, „das Geschäft mit der Angst auf dem Rücken der Bauern zu betreiben“. Neue Regelungen aus Brüssel und Berlin erschwerten die Arbeit in der Landwirtschaft enorm. „Wir arbeiten Tag für Tag an Lösungen für die aktiven Bauern im Freistaat“, sagte Schöffel.

Die unzutreffenden Vorwürfe müssen wir mit profundem Fachwissen richtigstellen. Wir stehen an Ihrer Seite!

Martin Schöffel, CSU-Landwirtschaftsexperte

„Wir stehen an Ihrer Seite“, rief er den Landwirten zu. Die neue Düngeverordnung, Vorgaben bei der Schweinezucht und beim Stallbau seien schwer akzeptabel. „Arten- und Trinkwasserschutz sowie Klimawandel“: Vieles werde auf den Bauern abgeladen. „Die unzutreffenden Vorwürfe müssen wir mit profundem Fachwissen richtigstellen“, so Schöffel. Seiner Überzeugung nach muss die Landwirtschaft in Deutschland unbedingt eine Zukunft haben. „Wir brauchen Nahrungsmittel aus dem eigenen Land“, betonte Schöffel. „So weit wie bei Arzneimitteln dürfen wir es nicht kommen lassen“, sagte er unter Anspielung auf Lieferengpässe für bestimmte Medikamente, weil die ausgelagerte Wirkstoff-Produktion in China und Indien stockt.

Dringend nötig: Bessere Informationen für die Bevölkerung

Für besonders wichtig hielten Landwirte und CSU-Vertreter bessere Informationen über die Landwirtschaft und ihre Erzeugungswege in der Bevölkerung. Dazu sollte ein direkter Kontakt zur Bevölkerung gesucht werden, hieß es unter den Landwirten. „Tage des offenen Hofes“ sowie Projekttage mit Schulen und Kindergärten könnten das gegenseitige Verständnis nachhaltig stärken. „Wie funktioniert Landwirtschaft?“ und „Welchen Zwängen ist sie ausgesetzt?“ Diese Fragen müssten nach vollziehbar beantwortet werden, war man sich einig.

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Das stete Ringen um den Nachwuchs

Die Zelter-Plakette ist die höchste deutsche Auszeichnung für Amateurchöre. Der Bundespräsident verleiht sie alljährlich an Chöre, die seit 100 Jahren ununterbrochen musikalisch wirken. 2020 kann der Gesangverein Volkersgau und Umgebung dieses Jubiläum feiern und hätte damit Anspruch auf die Plakette.

Wird der Gesangverein Volkersgau die renommierte Zelter-Medaille erhalten?

Wegen seines Austritts aus dem Fränkischen Sängerbund vor einigen Jahren ist aber zweifelhaft, ob der letzte verbliebene aktive Chor in der Gemeinde Kammerstein die Zelter-Plakette tatsächlich erhalten wird. Üblicherweise beantragt nämlich der zuständige Verband diese Ehrungen.

Wolfram Göll schaltet den Präsidenten des Musikrats ein

CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll hat deshalb den höchstrangigen Repräsentanten der Musikerverbände Bayerns eingeschaltet: Dr. Thomas Goppel, den Präsidenten des Bayerischen Musikrats. Der langjährige bayerische Staatsminister und CSU-Landtagsabgeordnete sagte beim CSU-Musiker-Gespräch in Poppenreuth zu, sich dieser Sache anzunehmen.

Der Chor wird 100 Jahre alt, dann muss er auch die Zelter-Plakette erhalten.

Dr. Thomas Goppel, Präsdent des Bayerischen Musikrats

Der Chor wird 100 Jahre alt, dann muss er auch die Zelter-Plakette erhalten“, erklärte Thomas Goppel – und zwar unabhängig von der Mitgliedschaft in einem Verband. Der Musikrat werde sich hier gerne einsetzen, sagte er zu. Der Bayerische Musikrat ist die zentrale bayerische Dachorganisation von mehr als 50 Musiker-Verbänden – von Chören bis Orchestern, von Laien bis Profis, von Klassik über Volksmusik und Jazz bis zu Rock und Pop.

Göll und Bauer überreichen Glückwunsch-Skulptur der CSU

Die erste Auszeichnung zum 100. Gründungsjubiläum hat der Gesangverein Volkersgau jedenfalls bereits erhalten: Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll und Landtagsabgeordneter Volker Bauer überreichten dem Ehrenmitglied des Chors, Rainer Petzoldt, im Anschluss an das Musiker-Gespräch mit Thomas Goppel eine eigens angefertigte Glückwunsch-Skulptur aus Glas mit Laser-Gravur der CSU Kammerstein.

Uns fehlt es teilweise an Nachwuchs.

Richard Heubeck, Gründer und Leiter der Kammersteiner Blasmusik

Zum Musiker-Gespräch mit Thomas Goppel waren neben Rainer Petzoldt auch Vertreter der Kammersteiner Blasmusik nach Poppenreuth gekommen. Richard Heubeck als Gründer und Chef des weithin bekannten Blechbläser-Ensembles wünschte sich noch mehr Kooperation mit der Kammersteiner Schule und dem gemeindlichen Kindergarten. „Uns fehlt es teilweise an Nachwuchs“, begründete Heubeck diesen Wunsch. Zugleich lobte Richard Heubeck die Initiative der Gemeinde Kammerstein, den Musikunterricht für alle Kinder unabhängig vom Instrument zu bezuschussen. Der Zuschuss in der momentanen Höhe bedeute umgerechnet zwei Monate kostenlosen Unterricht pro Jahr, rechnete Heubeck vor.

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Die Lebenserfahrung der Senioren für die Gemeinde nutzen

Die Senioren werden nicht nur zahlenmäßig immer stärker, weil sie glücklichrweise immer länger leben, sondern sie bleiben auch immer länger aktiv.“ Mit diesen Worten hat CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll den Seniorennachmittag seiner Partei eingeleitet.

Den großen Erfahrungsschatz der Senioren aus Beruf, Familie und Ehrenamt nicht zu nutzen, wäre geradezu dumm.

Wolfram Göll

Deshalb wolle er in Kammerstein einen festen Senioren-Beirat einrichten, dessen Meinung zu allen wichtigen Fragen der Gemeindeentwicklung gehört werde, erklärte Wolfram Göll. „Den großen Erfahrungsschatz der Senioren aus Beruf, Familie und Ehrenamt nicht zu nutzen, wäre geradezu dumm“, sagte der Bürgermeister-Kandidat unter dem Beifall des Publikums.

Senioren wollen mitentscheiden

Wolfram Göll hatte sich für den Dialog mit der älteren Generation Kammersteins kompetente Verstärkung geholt: Mit dem langjährigen Staatsminister Dr. Thomas Goppel war der Landesvorsitzende der CSU-Senioren-Union nach Poppenreuth gekommen. Ein souveräner, sachkundiger und mitrießender Redner, wie sich herausstellte. Der 72-jährige forderte die Gäste auf, nicht nachzulassen bei der Vertretung der eigenen Interessen – getreu dem Motto der Veranstaltung: „Senioren wollen mitentscheiden“.

Es gibt keine Generation, die in diesem Tempo und der Dichte so viel geleistet hat wie Sie.

Dr. Thomas Goppel

Es gibt keine Generation, die in diesem Tempo und der Dichte so viel geleistet hat wie Sie“, erinnerte Goppel an die Aufbauarbeit der heute 70- und 80-jährigen während der Wirtschaftswunder-Jahre. Zugleich legte er seinen Zuhörern ans Herz, sich weiter für die eigenen Belange in der Gemeinde einzusetzen. Ein Bürgermeister kann sich nur etwas trauen, wenn alle mitmachen“, forderte Dr. Goppel die Kammersteiner Senioren zur Unterstützung der Pläne Gölls auf. „Ihr Rat ist hier wichtig“, so Goppel in Richtung der Gäste. „Bleiben Sie also so dabei, wie sie schon in den vergangenen Jahrzehnten mitgestaltet haben.“

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Afrika unterstützen – aber richtig!

Hauptursache für Flucht aus Afrika ist Krieg“, stellt Klaus Steiner fest, der entwicklungspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. Allerdings, so Steiner weiter, sind die weitaus meisten derjenigen, die aus Afrika nach Europa und Deutschland kommen, im Grunde keine Flüchtlinge, sondern einfach Auswanderer auf der Suche nach einem Job mit gutem Gehalt. „Und es sind die Besten, die ihre Heimat verlassen und sich auf den Weg nach Europa machen.“

Investoren engagieren sich erst, wenn Sicherheit, Infrastruktur und Personal gewährleistet sind.

Klaus Steiner

Bei der CSU Kammerstein hat Klaus Steiner über die Entwicklungs-Zusammenarbeit Bayerns in Afrika referiert. Schließlich gibt der Freistaat 20 Millionen Euro jährlich für Projekte aus. Sie fließen vor allem in den Senegal, nach Tunesien, die Westkap-Region und Äthiopien. Auf diese vier Regionen konzentriert sich Bayern gemäß Absprachen mit anderen Bundesländern und EU-Staaten.

Verwaltung, Polizei und Militär stärken

Steiner plädierte vor allem für Ausbildung vor Ort, aber auch für Stärkung der Verwaltung, der örtlichen Polizei und des Militärs. „Investoren engagieren sich erst, wenn Sicherheit, Infrastruktur und Personal gewährleistet sind“, ist Steiner überzeugt.

Das Geld aus Bayern verbessert die Lebensbedingungen in Afrika und verringert im Idealfall die Zuwanderung nach Europa.

Wolfram Göll

Für den Kammersteiner CSU-Bürgermeisterkandidaten Wolfram Göll sind die 20 Millionen Euro aus dem Haushalt des Freistaats gut angelegtes Geld. „Das Geld aus Bayern verbessert die Lebensbedingungen in Afrika und verringert im Idealfall die Zuwanderung nach Europa.“ Jeder Euro dort wirke wie 20 Euro bei uns, zitierte Wolfram Göll Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU).

Warnung vor Neokolonialismus

Zugleich wandte sich Steiner dagegen, Afrika als Reservoir für billige Arbeitskräfte für Deutschland zu sehen. „Das wäre Neokolonialismus“, so Steiner. Vielmehr müsse man die duale Ausbildung stärken, damit in den Ländern Afrikas die Produktion in Gang komme. Bislang würden auf dem ganzen Kontinent lediglich sieben Prozent der Weltgüter produziert, vier Prozent allein in Südafrika. „Wenn Afrika lernt zu produzieren, kann der Kontinent explodieren, denn er ist steinreich“, erklärte der CSU-Politiker.

Afrikaweit sind 500 Kohlekraftwerke geplant. Wenn die alle gebaut werden, kann man Fridays for Future vergessen.

Klaus Steiner

Dafür sei insbesondere mehr Wissenstransfer erforderlich, nicht unbedingt mehr Geld. Steiner wollte das vor allem mit Blick auf Energieerzeugung verwirklicht sehen. „Afrikaweit sind 500 Kohlekraftwerke geplant“, rechnete er vor. „Wenn die alle gebaut werden, kann man Fridays for Future vergessen“, so Steiner.

Dorfkind mit Fernweh

Klaus Steiner bezeichnet sich selbst als „Dorfkind“: Er stammt aus dem oberbayerischen Übersee, war aber schon immer fasziniert von der weiten Welt. Nächstenliebe und das christliche Menschenbild haben Klaus Steiner bereits als 18-jähriges Mitglied der Katholischen Jugend für die Entwicklungspolitik begeistert.

Klaus Steiner ist der Fachmann schlechthin im Landtag, wenn es darum geht, Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zu begleiten.

Volker Bauer

15 Mal war Steiner seither allein in Lateinamerika, hat ein Krankenhaus-Projekt in Tansania auf die Beine gestellt und drei Schulen für Massai gegründet. „Mein Kollege Klaus Steiner ist also der Fachmann schlechthin im Landtag, wenn es darum geht, Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zu begleiten“, betonte der Rother CSU-Landtagsabgeordnete Volker Bauer, der Steiner nach Kammerstein eingeladen hatte.

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Versöhnen statt spalten, neues Vertrauen schaffen

Versöhnen statt spalten, respektvoll miteinander umgehen. Ich will Vertrauen, Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gemeinde wieder fördern“: So lautet das Hauptziel des CSU-Bürgermeisterkandidaten Wolfram Göll, falls er am 15. März zum Rathauschef der Gemeinde Kammerstein gewählt wird. „Zuhören, Vertrauen schaffen, Ärmel hochkrempeln, mit Augenmaß anpacken“, gab Göll als zentrales Motto seiner ersten Amtszeit aus.

Ich will mit allen Bürgern ein Leitbild erarbeiten, in welche Richtung es für die Gemeinde Kammerstein gehen soll.

Wolfram Göll

Als wichtiges Anliegen beschrieb Wolfram Göll bei den drei Vorstellungsveranstaltungen seiner Partei in Volkersgau, Bartelmesaurach und Kammerstein vor gut 250 Zuhörern eine umfassende Beteiligung aller Gemeindebürger an der weiteren Entwicklung der Kommune. Dazu will der 49-jährige Runde Tische in allen Ortsteilen ins Leben rufen, um offen über ein „Gemeinde-Zukunfts-und-Entwicklungskonzept“ bis 2040 zu beraten. „Ich will mit allen Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild erarbeiten, in welche Richtung es für die Gemeinde Kammerstein gehen soll“, so Göll. Die Moderation der Vorstellungs-Abende hatte Jan Helmer übernommen, der Kreisvorsitzende der CSU Ansbach-Land.

Verwaltung muss alle Anliegen ernst nehmen

Wichtig ist Göll zudem eine bürgernahe Verwaltung, die die Anliegen aller Bürger ernst nimmt und niemanden alleine lässt. „Jeder braucht die Unterstützung der Gemeinde, um seine Stärken voll einzubringen“, sagte Wolfram Göll. In Sachen Entwicklung setzt er auf „organisches, kein rasantes Wachstum der Gesamtgemeinde mit lebendigen Ortskernen“. Alt- und Neubürger müssten sich aneinander gewöhnen können, die Infrastruktur brauche Zeit, mit der Bevölkerungszahl mitzuwachsen, formulierte der CSU-Bürgermeisterkandidat.

Eine moderne Gemeinde braucht eine starke Infrastruktur, denn sie ist der Schlüssel zur Zukunft.

Wolfram Göll

Welche eigenen Schwerpunkte er sich dabei vorstellen könnte, skizzierte Wolfram Göll ebenfalls. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch konsequente Wirtschaftsförderung sowie ein freundliches Lebensumfeld für Familien, Jugendliche und Senioren stehen für Göll ganz oben. „Eine moderne Gemeinde braucht eine starke Infrastruktur“, so seine Botschaft, „denn sie ist der Schlüssel zur Zukunft“. Dazu gehörten gut ausgebaute Straßen, eine lückenlose Mobilfunkabdeckung, schnelles Internet und ein vernünftiges Mobilitätskonzept, zählte Göll auf. Ebenso strebe er bezahlbaren Miet-Wohnraum an.

Unterstützung für Landwirte und Direktvermarkter

Ausdrücklich zollte er allen Landwirten Respekt für ihre schwere Arbeit und versprach seine Unterstützung. Göll will unter anderem den Rahmen für die zahlreichen Direktvermarkter der Gemeinde will Göll verbessern. „Ich stelle mir eine große Gemeinde-Markthalle vor, in der alle Erzeuger aus der Gemeinde ihre Produkte unter einem Dach anbieten können – von Kartoffeln, Milch und Eiern über Kürbisprodukte bis zum Gundel-Bier“, schilderte er seinen Plan.

Es wäre dumm, die enorme Lebenserfahrung der Senioren aus Berufsleben, Kindererziehung und Ehrenamt nicht zu nützen.

Wolfram Göll

Im ländlichen Raum sei der individuelle Autoverkehr langfristig unverzichtbar, da dürfe man sich nichts vormachen. „Zugleich will ich den öffentlichen Personen-Nahverkehr ausbauen“, kündigte Göll an. „Regelmäßig und zuverlässig“, also mehrmals täglich, sollten große oder kleine Busse alle Ortsteile an die örtliche Nahversorgung in Kammerstein und den Schwabacher Bahnhof anbinden.

Dort altern dürfen, wo man sein Leben verbracht hat

Der CSU-Kandidat will außerdem dem demographischen Wandel Rechnung tragen. „Ein Aktiv-Senioren-Zentrum ist überfällig“, findet er. Zugleich will er einen Senioren-Beirat einrichten, der den Ersten Bürgermeister und den Gemeinderat hinsichtlich der Bedürfnisse der älteren Generation berät. „Es wäre dumm, die enorme Lebenserfahrung der Senioren aus Berufsleben, Kindererziehung und Ehrenamt nicht zu nützen“, war Göll überzeugt. Doch nicht nur an rüstige Ältere denkt der CSU-Bürgermeisterkandidat. „Senioren sollen dort altern dürfen, wo sie Jahrzehnte lang ihr Leben verbracht haben“, plädierte er für einen Ausbau ambulanter und teilstationärer Pflege-Angebote. „Ich bin außerdem offen für Mehrgenerationenhäuser sowie Betreutes Wohnen“, sagte Göll.

Großartiges Tableau mit sehr starken und hochgradig ehrenamtlich engagierten Kandidaten.

Wolfram Göll zur CSU-Gemeinderatsliste

CSU-Ortsverbandsvorsitzende Diana Peipp und Landtagsabgeordneter Volker Bauer führen die Gemeinderatsliste der CSU-Kammerstein an, deren Kandidatinnen und Kandidaten sich ebenfalls vorstellten. Nach Meinung Gölls ist die Kammersteiner CSU-Gemeinderatsliste ein „großartiges Tableau mit sehr starken und hochgradig ehrenamtlich engagierten Kandidaten – Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, ein Notarzt, mehrere Vereins- und Verbandsvorsitzende, mehrere Jugendtrainer – und dazu aus vielen verschiedenen Berufen“.

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Enge Zusammenarbeit zwischen Kirchen und politischer Gemeinde

Die politische Gemeinde Kammerstein und die Kirchengemeinden sollen nach dem Willen des Bürgermeister-Kandidaten Wolfram Göll auch in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das betonte der CSU-Bürgermeister-Kandidat in einem Gespräch mit Vertretern von insgesamt fünf evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. „Ich bin ausgesprochen froh, dass die Kirchengemeinden und die politische Gemeinde Kammerstein so gut und fruchtbar zusammenarbeiten. Ich möchte das – wenn möglich – noch weiter ausbauen“, sagte Wolfram Göll.

Die Kirchengemeinden leisten unverzichtbare und wertvolle Arbeit, die die staatliche Seite nie in dieser Weise schaffen würde.

Wolfram Göll

An dem Kirchen-Gespräch mit Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll und CSU-Gemeinderat Jürgen Götz im Gemeindehaus Barthelmesaurach nahmen die drei evangelischen Pfarrer von Kammerstein, Barthelmesaurach und Unterreichenbach mit dem Außenort Oberreichenbach teil – Stefan Merz, Felizitas Böcher und Werner Konnerth – außerdem die evangelischen Kirchenvorstandsmitglieder Renate Götz (Schattenhof) und Anita Meister (Oberreichenbach). Von katholischer Seite nahmen die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gabriele Gottfried von St. Sebald/Schwabach teil, Kirchenpfleger Günther Gottfried von St. Peter und Paul – beide zuständig für den Bereich Haag/Kammerstein/Volkersgau/Günzersreuth – sowie das langjährige Kirchenverwaltungsmitglied Willy Kaiser für den Bereich Barthelmesaurach/Rudelsdorf.

Kirche ist fest in der Bevölkerung verankert

Die Gemeinden sind fest in der Bevölkerung verankert, die Kirchen in Kammerstein und Barthelmesaurach sind speziell an hohen Festtagen brechend voll, die Unterstützung für kirchliche Vorhaben und Projekte ist konstant hoch“, lobte Wolfram Göll. „Die Kirchengemeinden leisten gerade in der seelsorgerlichen Unterstützung der Menschen, der Erziehung der Jugend sowie im sozial-diakonischen Bereich unverzichtbare und wertvolle Arbeit, die die staatliche Seite nie in dieser Weise schaffen würde.“ Göll hatte viele Jahre lang etwa für den Kirchenfunk des Bayerischen Rundkfunks über die besondere Bedeutung der Kirchen für das Gemeinwesen in Bayern berichtet. Er ist selbst Mitglied der Kirchenverwaltung St. Sebald/Schwabach.

Weiteres Thema des Gesprächs waren Möglichkeiten und Wege zum Aufbau von Vertrauen und Versöhnung innerhalb der politischen Gemeinde. Pfarrer Stefan Merz und Willy Kaiser lobten, dass sich etwa die Sportvereine mit ihrerer gemeinsamen Jugendarbeit nie hätten auseinanderdividieren lassen. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg habe es Differenzen zwischen den Dörfern gegeben, meinte Willy Kaiser. Allerding habe man sich bis zum Schulstreit ganz gut miteinander arrangiert.

Enge Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden

Man müsse den Bedürfnissen der Bürger der einzelnen Ortsteile auf den Grund gehen, dies werde viele Gespräche benötigen, so der gemeinsame Tenor. Pfarrerin Felizitas Böcher merkte an, dass sich manche Gemeindeteile etwas abgehängt fühlten, da es nach dem Verlust der Selbständigkeit auch keine Geschäfte mehr am Ort gebe. Die evangelischen Kirchengemeinden Kammerstein und Barthelmesaurach jedenfalls arbeiteten vor allem bei Gottesdiensten und in der Konfirmanden-/ Präparandenbetreuung gut und eng zusammen, lobte sie. Pfarrer Merz ergänzte, das Gehalt der Jugendbetreuerin werde gemeinsam je zur Hälfte finanziert.

Die Sternsingeraktion wird sehr gut angenommen. Unsere Sternsinger werden von den Bürgern aller Konfessionen immer sehr freundlich begrüßt.

Gabriele Gottfried

Pfarrer Werner Konnerth stellte fest, dass Kirchengemeinde Gemeinde Unterreichenbach mit dem Außenort Oberreichenbach wegen der relativen Randlage mit der politischen Gemeinde Kammerstein ziemlich wenige Schnittpunkte aufweise. Da wo es aber Berührungspunkte gibt, erlebe er die Zusammenarbeit als konstruktiv und bereichernd für beide Seiten. Gabriele Gottfried erklärte, der wichtigste Berührungspunkt der katholischen Gemeinden mit der Kammersteiner Öffentlichkeit sei eigentlich die Sternsingeraktion: „Die wird sehr gut angenommen. Unsere Sternsinger werden von den Bürgern aller Konfessionen immer sehr freundlich begrüßt.“ Leider gebe es seit einigen Jahren keine regelmäßigen katholischen Gottesdienste in Kammerstein mehr. Im Gegensatz zu Barthelmesaurach, wo die Katholiken nach wie vor einmal pro Monat zur Vorabendmesse in der evangelischen Kirche zu Gast seien, wie Willy Kaiser lobte.

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„Global Player“ und „Hidden Champion“ aus Barthelmesaurach

Hidden Champion“, „Global Player“, „Weltmarktführer“: Attribute, die man für eine relativ junge Firma der Region vielleicht nicht unbedingt erwarten würde. Und doch treffen alle für „WILAmed“ im Barthelmesauracher Gewerbegebiet zu. Gute Gründe für den Bürgermeister-Kandidaten Wolfram Göll also, gemeinsam mit einigen CSU-Gemeinderatskandidaten dem mittelständischen Unternehmen einen Besuch abzustatten.

Ein Vorzeigebetrieb, der die volle Aufmerksamkeit der Gemeinde verdient.

Wolfram Göll

Ein Vorzeigebetrieb, der die volle Aufmerksamkeit der Gemeinde verdient“, sagte Göll nach einem intensiven Gespräch mit der Geschäftsleitung. Insbesondere das Anliegen der Firmenleitung, dass ihren Angestellten einen leistungsfähigen Busverkehr benötigen, stößt bei Wolfram Göll auf offene Ohren: „Das ist genau mein Ansatz: eine regelmäßige und zuverlässige Verbindung vom und zum Schwabacher Bahnhof. Das müssen nicht unbedingt große Busse sein, sondern man könnte sich auch mit Kleinbussen oder alternativen Formen wie Sammeltaxis behelfen. Darüber wird noch zu reden sein.“

70 Prozent Exportanteil, Beziehungen auf alle Kontinente

Der auf Beatmung spezialisierte Hersteller von medizinischen Geräten und Zubehör aus Barthelmesaurach ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit 70 Prozent Exportanteil und beliefert nahezu alle Kontinente. Auf dem Gebiet der Atemgasbefeuchtung zählt „WILAmed“ mit zu den global führenden Anbietern von Medizintechnik.

Wir werden weiter wachsen und müssen auch langfristig planen.

Claudia Röttger-Lanfranchi.

Grundsätzlich wird die Atemluft für die Patienten auf Körpertemperatur angewärmt und auf 100 Prozent befeuchtet, um die Heilungschancen zu optimieren, wie Marcello Lanfranchi erklärt. Dabei stellt „WILAmed“ eigene Atemschlauchsysteme für Erwachsene, Kinder und seit einigen Jahren auch für frühgeborene Babys her. Insgesamt hat die Firma etwa 400 Konfigurationen an Beatmungsschläuchen im Angebot, rechnet Lanfranchi vor.

Mittlerweile 150 Beschäftigte

1997 von den Ehepaaren Röttger-Lanfranchi sowie Winkler gegründet und 2006 ins heutige Firmengebäude im Gewerbegebiet in Barthelmesaurach gezogen, arbeiten dort heute nach mehreren Erweiterungen 150 Beschäftigte. „Wir werden weiter wachsen und müssen auch langfristig planen“, erklärt Geschäftsführerin Claudia Röttger-Lanfranchi.

Spätestens in zehn Jahren könnten wir durchaus neue Flächen brauchen.

Claudia Röttger-Lanfranchi

Noch steht ein Reserve-Grundstück mit 5000 Quadratmetern zur Verfügung. „Aber spätestens in zehn Jahren könnten wir durchaus neue Flächen brauchen“, so Röttger-Lanfranchi. Allerdings gibt es auch brandaktuellen Bedarf bei „WILAmed“: Der Breitbandausbau, ein leistungsfähiger Busverkehr und Plätze für den Nachwuchs der Mitarbeiter im neu entstehenden „Diakoneo“-Kindergarten in Barthelmesaurach stehen ganz oben.

Förderungen unterstützen gesundes Wachstum

Darum muss sich die Gemeinde freilich zeitnah kümmern“, sagte der Kammersteiner CSU-Landtagsabgeordnete Volker Bauer und betonte die Unterstützung für Unternehmen wie „WILAmed“ von der Landesebene aus. „Vom Landtag vergebene Förderungen unterstützen gesundes Wachstum und schaffen starke Arbeitgeber vor Ort“, so Bauer.

 

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„Erben und Vererben“ mit viel Information und Witz

Juristen sagt man oft nach, recht knöcherne und humorlose Zeitgenossen zu sein, die eine staubtrockene und schwer verständliche Materie bearbeiten. Für Steffen Vogel gilt diese Beschreibung sicher nicht. Der 45-jährige Rechtsanwalt und Landtagsabgeordnete aus Haßfurt hat bei der CSU Kammerstein einen Vortrag zum Erbrecht gehalten, der für Laien nicht nur viele Fragen geklärt hat.

Machen Sie ein Testament, denn die gesetzliche Erbfolge führt mitunter zu unerwünschten Ergebnissen.

Steffen Vogel, Rechtsanwalt und Landtagsabgeordneter

Der CSU-Landtagsabgeordnete garnierte seine Darstellungen zu den Fallstricken von „Erben und Vererben“ auch noch mit viel Witz. Steffen Vogels Hauptbotschaft: „Machen Sie ein Testament, denn die gesetzliche Erbfolge führt mitunter zu unerwünschten Ergebnissen.“ Auch ein Erbvertrag könne viel Streit im Vorfeld vermeiden.

Notar ist manchmal die günstigere Variante

Dabei sei es oft besser und sogar billiger, das Testament bei einem Notar abzufassen. „Das ist meist preiswerter als die Gebühr des Amtsgerichts für den Erbschein.“ Denn das Protokoll der Testamentseröffnung ersetze den Erbschein gegenüber Banken oder dem Grundbuchamt, so Vogel.

Das Thema Erben und Vererben kann einen buchstäblich in jedem Alter treffen – auf der einen oder der anderen Seite.

Wolfram Göll, Bürgermeister-Kandidat

Das Thema Erben und Vererben kann einen buchstäblich in jedem Alter treffen – auf der einen oder der anderen Seite“, erklärte CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll schmunzelnd zur Bedeutung des Themas. „Oft kommt es im Erbfall zu juristischen Streitigkeiten.“ Von daher sei es wichtig, sich rechtzeitig Gedaken darüber zu machen.

Rechtliche Fallstricke kennen

Es ist wichtig, die möglichen rechtlichen Fallstricke zu kennen“, sagte der Kammersteiner CSU-Landtagsabgeordnete Volker Bauer, der seinen Parlaments-Kollegen Steffen Vogel nach Kammerstein eingeladen hatte.

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Führender Digitalisierungs-Experte – mitten in Barthelmesaurach

Eine Erkenntnis war für Wolfram Göll sofort klar: „Die Gemeinde sollte Ihr Unternehmen bei der Planung des Neubaus der Schule in Kammerstein frühzeitig einbeziehen“, erklärte der CSU-Bürgermeisterkandidat gegenüber Rüdiger Krug. Der Chef der Firma „Franken Lehrmittel Medientechnik“ mit Sitz im Gewerbegebiet Barthelmesaurach gilt als der regionale Experte in Sachen Digitalisierung mit besten bundesweiten Referenzen.

Die Gemeinde Kammerstein kann sich glücklich schätzen, über so einen Technologieführer zu verfügen.

Wolfram Göll

Die Gemeinde Kammerstein könne sich glücklich schätzen, über einen solchen Technologieführer zu verfügen, sagte Göll. „Um eine Schule perfekt mit digitaler Technik und IT-Lehrmitteln auszustatten, muss man vorausschauend planen“, so Krug, der erst kürzlich eine Grundschule in Oberfranken in dieser Hinsicht höchst erfolgreich mitgeplant und mitgebaut hat. „Dort konnten wir das digitale Klassenzimmer verwirklichen“, sagte der Firmenchef.

Erfreuliches Wachstum

In Sachen Digitalisierung der Kammersteiner Grundschule verwies Krug auch auf den Freistaat Bayern, der sowohl einen Beraterkreis zur IT-Ausstattung von Schulen als auch entsprechende finanzielle Förderungen geschaffen habe. Außerdem habe sein Unternehmen guten Kontakt zum Institut für Lehrerfortbildung in Dillingen.

Eine zuverlässige und regelmäßige Busverbindung zum Schwabacher Bahnhof, das ist mein Ziel.

Wolfram Göll

Beim Besuch der CSU-Delegation schilderte Rüdiger Krug ein höchst erfreuliche Entwicklung seiner Firma seit Ansiedlung 2014. „Wir haben mit 16 Mitarbeitern begonnen, mittlerweile sind wir 23“, so Krug. Und das Wachstum geht weiter: Gegenwärtig entsteht ein Anbau, in dem mittelfristig sieben weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz finden werden.

Mangelhafter Busverkehr ist ein Manko

Als Problem bei der Personalgewinnung sah Rüdiger Krug die schlechte Anbindung Barthelmesaurachs an den Öffentlichen Personen-Nahverkehr. „Vor allem bei Auszubildenden ein echtes Hemmnis“, sagte Krug. Für Wolfram Göll eine wichtige Zukunftsaufgabe: „Eine zuverlässige und regelmäßige Busverbindung zum Schwabacher Bahnhof“, das sei sein Ziel, betonte Göll.

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Heidenberg als Schlüssel zum sanften Tourismus stärken

Er gehört zwar überwiegend nicht zum Gebiet der Gemeinde Kammerstein, sondern ist als Bannwald zum größten Teil ausgegliedert. Dennoch ist er ein Pfund, mit dem die Gemeinde Kammerstein vor allem touristisch ausgesprochen gut wuchern könnte. Der Heidenberg befindet sich nach Meinung von CSU-Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll in dieser Hinsicht gegenwärtig jedoch eher in einer Art Dornröschenschlaf.

Rund um die alten Geschichten und Sagen wollen wir den sanften Tourismus wieder besser fördern.

Wolfram Göll

Daraus will ihn Göll aufwecken, wenn er zum Bürgermeister der Gemeinde Kammersteins gewählt werden sollte. „Mir ist es wichtig, Waldumbau und Jagd hier für die Bürger der Region transparent zu machen sowie deren Bedeutung für den Naturschutz zu erklären“, so Wolfram Göll. „Rund um die alten Geschichten und Sagen wollen wir den sanften Tourismus wieder besser fördern.“ Wandern, lernen und staunen, gut essen und trinken: Der Heidenberg als Kreuzungspunkt historischer Handelsstraßen von West nach Ost und Nord nach Süd sowie Schauplatz alter Sagen biete hier zahlreiche Anknüpfungspunkte.

Märchenhaft anmutende Geschichten

Denn der zwölf Quadratkilometer große bewaldete Höhenzug zwischen Kammerstein und Büchenbach ist nicht nur ein Naherholungsgebiet der Extraklasse, das schon heute zu vielen Outdoor-Aktivitäten einlädt. In dem teilweise geheimnisvoll und märchenhaft anmutenden Forst erwarten Wanderer auf dem „Sagenweg“ auch allerlei Mythen und Schauergeschichten.

Auf 22 Tafeln entlang eines 14 Kilometer-Rundwegs erfährt der Wanderer spannende Geschichten aus der Region: Angeblich liegt Hunnenkönig Attila hier begraben, Herzog Ernst als Gegenspieler der Hunnen soll bei Kühedorf den Tod gefunden haben und auf der Ofenplatte werden angeblich Teufel beschworen.

Wozu diente das „Luderloch“?

Einer der mysteriösesten Orte des Sagenwegs ist das „Luderloch“, ein Eingang zu einem heute verschütteten Gang, dessen einstige Funktion nicht mehr bekannt ist. Die bekannteste Sage um einen Schatz im Heidenberg verweist auf das „Luderloch“. Anfang der 1990er Jahre hat es der Kammersteiner Landtagsabgeordnete Volker Bauer gemeinsam mit dem verstorbenen Karl Lehner auf eigene Initiative ehrenamtlich freigelegt.

Martin Bek-Baier, ehemaliger evangelischer Pfarrer in Kammerstein, war es, der den Sagenweg 1999 gemeinsam mit dem Rother Historiker Ralf Rossmeissl und der Gemeinde aus der Taufe gehoben hat. Neben der Gemeinde Kammerstein beteiligten sich Büchenbach und Schwabach an der Finanzierung. Seit 1999 findet im Heidenberg auch ein „Sagenfest“ statt, dessen Leitung Bek-Baier bis 2016 inne hatte.

Treffen mit Martin Bek-Baier

Kein Wunder also, dass sich Wolfram Göll kürzlich mit dem Sagenweg-Experten Bek-Baier traf, um die Potentiale entlang der mystischen Wanderstrecke auszuloten. Dabei vereinbarten sie weitere Termine: Um zum Experten der historischen Welt des Heidenbergs zu werden, will Göll sich von Bek-Baier zum „Sagenweg-Führer“ ausbilden lassen.

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Existenzgründer mit 47 Jahren: „Absolut vorbildlich“

Dieser Werdegang ist absolut vorbildlich“, lobte CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll die Gründungsgeschichte der Schreinerei Harald Groß in Barthelmesaurach. „Im relativ hohen Alter haben Sie noch den Sprung ins kalte Wasser der Selbständigkeit gewagt – und mit harter Arbeit Erfolg gehabt“, so Göll zum Firmenenhaber. „Dabei hat sicher geholfen, dass der Gewerbegrund in der Gemeinde Kammerstein immer noch relativ erschwinglich ist. Genau für solche mutigen Existenzgründer will ich künftig Ansprechpartner sein“, betont der Bürgermeister-Kandidat.

Ich hätte es früher machen sollen.

Schreinermeister Harald Groß zu seiner Existenzgründung.

Seit 2013 ist Harald Groß der Chef seines eigenen Schreiner-Betriebs im Gewerbegebiet Barthelmesaurach. „Ich hätte es früher machen sollen“, meint er rückblickend. Eine Rückkehr zu seinen Wurzeln war diese Existenzgründung – und das mit 47 Jahren. „Ich habe 1984 bei der Schreinerei Groß in Barthelmesauracher Altort gelernt“, schilderte der 54-jährige einer Delegation der Kammersteiner CSU den Beginn seines Werdegangs. Neben Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll waren der Landtagsabgeordnete Volker Bauer gekommen, Jürgen Melzer, selbst Schreinermeister und Inhaber eines Innenausbaubetriebes, Jürgen Götz, Doris Eisenbarth, Katharina Seitzinger und Tobias Götz – allesamt Gemeinderatskandidaten.

Großes Ansiedlungspotenzial für Handwerker

Für Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll beweist die Unternehmer-Geschichte von Harald Groß, dass Kammerstein insbesondere für Handwerksbetriebe ideales Ansiedlungspotential bietet. „In Schwabach hätte ich mir nie ein solches Grundstück leisten können“, bestätigte Groß. In Barthelmesaurach konnte er ein 3000-Quadratmeter-Areal erwerben, auf dem eine Schreiner-Halle mit 500 Quadratmetern Produktionsfläche entstanden ist.

Groß hatte vor der Existenzgründung als Schreinermeister viele Jahre in der Bildung für benachteiligte Jugendliche gearbeitet. Im Schwabacher Stadtteil Unterreichenbach richtete er sich daneben eine kleine Schreiner-Werkstatt ein. Dann wollte er es noch einmal wissen und gründete seinen eigenen Betrieb, den er mit hochmodernen Maschinen ausgestattet hat. Samt einem Gesellen ist er ziemlich beschäftigt. „Mein Auftragsbuch ist so voll, dass ich oft Überstunden machen muss“, erklärte Harald Groß.

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Bürger sollen über Rißmann-Skulptur entscheiden

Über die Gestaltung der Skulptur aus den Resten der Rißmann-Fichte soll ein Künstler-Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung entscheiden. So lautet die Idee des CSU-Bürgermeister-Kandidaten für Kammerstein, Wolfram Göll. Nach seinen Vorstellungen sollen die Bürger der Gemeinde selbst darüber abstimmen, wie die Erinnerung an Thomas Rißmann (1857-1930) für das neue Bürgerhaus aussehen soll.

Das wäre auch ein schönes Stück direkter Demokratie.

Wolfram Göll

Auf eine Idee und einen Antrag des Kammersteiner Gemeinderats Volker Bauer MdL und seiner CSU-Kollegen hat der Gemeinderat kürzlich beschlossen, die Reste der Rißmann-Fichte für eine Gedenkskulptur zu nützen. Für die Ausschreibung hat Wolfram Göll jetzt einen Künstler-Wettbewerb vorgeschlagen, den die Bürger direkt entscheiden sollen: „Die Bürgerinnen und Bürger sollen aus den Entwürfen und Modellen der Künstler auswählen, das bietet sich doch an“. Göll ist überzeugt: „Das wäre auch ein schönes Stück direkter Demokratie. Die Bevölkerung wird ganz gewiss einen guten Geschmack beweisen.“

Schöne Erinnerung an den „Hüter des Waldes“

Im August 2019 ist die Rißmann-Fichte einem starken Sturm zum Opfer gefallen. Der Methusalem-Baum mit einem Umfang von über 270 Zentimetern und einer Höhe von 37 Metern erinnerte samt Gedenk-Tafel an den Heidenberg-Forstarbeiter Thomas Rißmann, den „Hüter des Waldes“. Seiner Kompetenz und Schlitzohrigkeit verdankte das Waldgebiet zwischen Büchenbach und Kammerstein den riesigen Baum.

Trotz mehrmaliger Aufforderung seiner Vorgesetzten dachte Rißmann gar nicht daran, die Fichte zu fällen. Immer wieder meldete er seinem Dienstherrn dennoch, den Baum umgelegt zu haben, und bewahrte ihn so vor der Abholzung. „In der Nachhaltigkeits-Gemeinde Kammerstein sollten wir diesem Biotop-Pionier ein nachhaltiges Denkmal setzen“, sagte der Kammersteiner Landtagsabgeordnete Volker Bauer. Der Stamm wurde nun von der Familie Harald Peipp aus Kammerstein in den gemeindlichen Bauhof verbracht, wo er auf seine künstlerische Veredelung wartet.

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Für Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach

Der Oberbürgermeister-Kandidat für Schwabach, Dr. Michael Fraas, und der Bürgermeister-Kandidat der CSU für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, setzen sich gemeinsam für den raschen Bau eines Geh- und Radwegs zwischen Oberreichenbach und Unterreichenbach ein. „Ein Geh- und Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach wäre ein Win-Win-Win-Situation: Die Bürger beider Kommunen hätten den Nutzen – und die Umwelt natürlich auch“, erklärt Wolfram Göll. Michael Fraas betont: „Hier kommen die Ziele Mobilität, Klimaschutz und Naherholung zusammen. Alles spricht für diesen Geh- und Radweg.“

Bei einem Ortstermin nahe der möglichen Trasse des Geh- und Radwegs erörterten Michael Fraas und Wolfram Göll mit weiteren CSU-Kommunalpolitikern die Planungen und die Aussichten. Aus Unterreichenbach, das zu Schwabach gehört, nahmen die Stadträte Heiner Hack und Gerd Distler teil. Für die Oberreichenbacher/Kammersteiner Seite waren der Sprecher der CSU-Gemeinderäte, Jürgen Melzer, und der Gemeinderatskandidat Stefan Leinberger aus Oberreichenbach dabei.

Langgehegter Wunsch der Ober- und Unterreichenbacher

„Nicht nur Oberreichenbach und die Dörfer im Volkachtal haben großes Interesse an diesem Geh- und Radweg, sondern auch die Stadt Schwabach selbst. Wir müssen das Radwegenetz verbessern und ausbauen, nicht nur in der Stadt selbst, sondern auch die Verbindungen mit dem Umland“, erklärte Michael Fraas. Wolfram Göll betonte: „Bei unseren Hausbesuchen in der ganzen Gemeinde Kammerstein haben die Bewohner vieler Dörfer den Bau von Geh- und Radwegen als großen Wunsch formuliert. Dieser Weg im Volkachtal wäre unserer Ansicht nach vordringlich.“

„Ein Radweg im Volkachtal wäre die Erfüllung eines langgehegten Wunsches für die Ober- und Unterreichenbacher“, sagte Stadtrat Heiner Hack. Sein Stadtratskollege Gerd Distler beschrieb die momentane Situation an der Gemeindeverbindungsstraße so: „Jogger, Spaziergänger und Radfahrer müssen bisher immer an diesem schmalen Straßenrand entlang gehen – immer mit einer gewissen Gefahr, dass man zusammengefahren wird.“ Hack ergänzte: „Sobald der Radweg zwischen Dietersdorf und Wolkersdorf fertig ist, sollten wir umgehend den Volkachtal-Radweg angehen.“

Stadt Schwabach hat Planung bereits in Auftrag gegeben

CSU-Gemeinderatskandidat Stefan Leinberger aus Oberreichenbach erinnerte: „Seit vielen Jahren tragen unsere Bürger in den Bürgerversammlungen in Volkersgau regelmäßig den Wunsch nach einem Geh- und Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach vor.“ Der Sprecher der CSU-Gemeinderäte in Kammerstein, Jürgen Melzer, erklärte: „In einem ersten Schritt könnte der Kammersteiner Gemeinderat nun eine Erklärung beschließen, dass der Radweg für die Gemeinde Kammerstein ebenfalls eine hohe Priorität hat. Die Anregungen gab es ja schon lang, aber die Schwabacher Seite hatte diesen Weg nicht so weit oben auf der Prioritätenliste.“ Der Weg wäre nach Melzers Überzeugung ein wichtiger Baustein hin zu einem leistungsfähigen und geschlossenen Radwegenetz in der Gemeinde Kammerstein.

Wie der wegen Urlaubs telefonisch zugeschaltete CSU-Stadtratsfraktionschef Detlef Paul erklärte, hat der Schwabacher Stadtrat auf Antrag der CSU-Fraktion einem Geh- und Radweg im Prinzip bereits zugestimmt. Nach der Untersuchung verschiedener Varianten habe man im Herbst 2019 eine Planung in Auftrag gegeben. Dieser Schritt der Schwabacher Seite ist nach Ansicht der Teilnehmer der Runde im Grunde das zentrale Signal, weil die Ortsverbindungsstraße zwischen Ober- und Unterreichenbach zu etwa drei Vierteln auf Schwabacher Stadtgebiet verläuft. Der Weg werde derzeit nördlich der bestehenden Ortsverbindungsstraße geplant, so Detlef Paul – weil südlich, also unterhalb der Straße zum Bach hin, ein Landschaftsschutzgebiet bestehe.

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„Schule hat bestmögliche Ausstattung verdient“

„Die Grundschule ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinde. Hier – und im Kindergarten – lernen die Kinder die entscheidenden Fähigkeiten fürs ganze Leben“, betont der Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, nach einem Besuch des gemeindlichen Schulhauses in Barthelmesaurach. „Darum muss eine zweckmäßige und moderne Ausstattung der Schule sehr hohe Priorität in der Gemeindepolitik haben.“

Gemeinsam mit der CSU-Ortsvorsitzenden Diana Peipp ließ sich Wolfram Göll von Schulrektorin Edith Katheder durch das Gebäude führen und die aktuellen Anliegen erklären. Großes Erstaunen bei den CSU-Vertretern rief die Rektorin mit der Mitteilung hervor, dass die Schule nur über eine einzige Telefonleitung verfüge und das Internet nur zeitweise funktioniere. „In einem Notfall oder Krisenfall ist diese eine Telefonleitung eindeutig zu wenig“, meinte Edith Katheder – zumal auch das Mobilfunknetz in Barthelmesaurach sehr schwach sei. „Die eine Leitung ist vermutlich bereits zu wenig, wenn es eine Grippewelle gibt und acht oder zehn Eltern anrufen, dass ihre Kinder krank sind“, vermutete CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp daraufhin und erntete Zustimmung für diese Annahme.

Nur eine Telefonleitung, Internet nur stundenweise

„Moderne Kommunikation per Telefon und Internet ist heute das Rückgrat jeder Firma, jeder Behörde – und insbesondere einer Schule, die ja ständig mit Lehrern, Eltern und Kindern kommunizieren muss“, erklärte Göll daraufhin. Seiner Auffassung nach benötigt die Grundschule mehrere Telefonleitungen, einen leistungsfähigen kontinuierlichen Internetzugang sowie ein WLAN-Netz für das ganze Gebäude. Auch bei den weiteren Anliegen der Schule – Errichtung eines Schildes als Kennzeichnung des Sammelplatzes, die Installation eines bereits beschafften neuen Spielgeräts und die Erhöhung der Fangzäune rund um den kleinen Fußballplatz – zeigte der CSU-Bürgermeisterkandidat ein offenes Ohr und sicherte im Fall seiner Wahl Unterstützung zu.

Die gemeindliche Grundschule in Barthelmesaurach mit ihren 123 Schulkindern und 13 Lehrkräften platzt aus allen Nähten, auch das wurde beim Rundgang durch das Schulhaus deutlich: Fünf reguläre Klassenzimmer sind vorhanden, doch die Schule umfasst derzeit sechs Klassen. Eine Klasse ist provisorisch im Werkraum untergebracht, was zur Folge hat, dass ein regulärer Werkunterricht nicht möglich ist. Nur jeweils acht Schüler können im Vorbereitungsraum werken, was zu einer Teilung der betroffenen Klassen und Doppelunterricht führt. Zudem hat die Rektorin kein eigenes Büro, sondern muss sich zeitweise das enge Sekretariat mit der Schulsekretärin teilen. „Auch wegen des Platzmangels freuen wir uns schon sehr auf den Neubau der Schule in Kammerstein“, sagte Rektorin Edith Katheder.

Hoffnung auf einen raschen Neubau

„Auch wir hoffen auf einen raschen Bau des neuen Schulhauses“, stimmte Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll zu. Immerhin habe der Gemeinderat nun in seiner Dezember-Sitzung die Planung grundsätzlich beschlossen. „Die Sache ist politisch entschieden, unter anderem durch die beiden Bürgerentscheide. Der Wille der Mehrheit ist zu respektieren“, betonte der Bürgermeister-Kandidat.

„Die Rektorin und die 13 Lehrkräfte sind hoch aktiv und super motiviert“, erklärten Wolfram Göll und Diana Peipp einmütig. „Schon am Schulhaus und im Pausenhof, die sehr liebevoll gestaltet sind, sieht man, mit wie viel Herzblut alle bei der Sache sind – Rektorin, Lehrkräfte, Schüler und Eltern“, hob Göll hervor. „Die Rektorin geht innovativ und sensibel mit der Zeit. Sie gestaltet die Neuerungen aktiv mit“, betonte Peipp. Göll und Peipp lobten auch die Rolle der gemeindlichen Grundschule Barthelmesaurach als Umweltschule – dies sei absolut vorbildlich.

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Für einen Kreisverkehr in Barthelmesaurach

Seit 20 Jahren kämpft die Gemeinde Kammerstein für eine Entschärfung der sogenannten Brennereikreuzung in Barthelmesaurach. „Unzählige Schreiben des amtierenden Bürgermeisters Walter Schnell und des Landrats Herbert Eckstein haben allerdings bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht“, erinnert der Kammersteiner CSU-Landtagsabgeordnete und langjährige Gemeinderat Volker Bauer. „Schon geschätzte langjährige Gemeinderäte wie Manfred Gilch, Ernst Brechtelsbauer und Reiner Koch haben sich für eine Verbesserung und Geschwindigkeitsbegrenzung an der gefährlichen Kreuzung ausgesprochen“, so Bauer weiter.

„Ein Kreisverkehr wäre genau das Richtige für diese heikle Kreuzung“, erklärt der Bürgermeisterkandidat der CSU in der Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll. „Ein Kreisverkehr behinder den Durchgangsverkehr nicht nennenswert. Aber der Nutzen für die Gemeinde wäre sehr groß: Die Bewohner von Barthelmesaurch, Günzersreuth und Rudelsdorf könnten dann gefahrlos auf die Bundesstraße einbiegen.“ Dies wäre ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung des südlichen Teils der Gemeinde Kammerstein, unterstreicht Wolfram Göll.

Gefährlich und schwierig

CSU-Gemeinderätin Regina Feuerstein, die in Günzersreuth wohnt, klagt über die Gefahren beim Überqueren der Bundesstraße: „In den Hauptverkehrszeiten – und vor allem, wenn die B466 als Umleitungstrecke wegen Unfällen auf der A6 genützt wird – ist es wirklich gefährlich und schwierig, auf die Bundesstraße einzubieten.“ Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll und die CSU-Gemeinderatsfraktion hatten Volker Bauer gebeten, sich in München dafür einzusetzen. Bauer hatte versprochen: „Ich werde liefern.“

In seinem Antrag an den Landtag, in dem er gleich zwei Kreisverkehre an der B466 auf Höhe Barthelmesaurach und Wassermungenau fordert, argumentiert Bauer: „Um einen sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten und schweren Unfällen vorzubeugen, sollen an beiden Standorten gleichberechtigt in den nächsten Jahren Kreisverkehre entstehen, um diese letzten Mosaiksteine der Verkehrssicherheit zwischen Schwabach und Gunzenhausen zu setzen.“

Kreisverkehr vermeidet riskante Querungen

Als Hauptargument führt Bauer in seinem Antrag an: „Um die Zahl der immer wieder aufgetretenen schweren Verkehrsunfälle, jenseits der in den Statistiken oft nicht auftauchenden kleineren Blechschäden, zu verringern, wurden in den letzten Jahren in den Bevölkerungen begrüßte Kreisverkehre in Kammerstein-Schattenhof und östlich Hengersbach installiert. Dem Verkehrsfluss tut dies keinen Abbruch, vermeidet aber riskante Querungen und Linksabbiegemanöver vor allem in den Pendlerstoßzeiten.“

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„Eine ganz, ganz starke Truppe“

CSU Kammerstein nominiert Gemeinderats-Liste einstimmig

Die CSU in der Gemeinde Kammerstein ist bereit zum Wahlkampf: Mit 100 Prozent Zustimmung haben die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes die Gemeinderatsliste nominiert.

„Wir sind eine ganz, ganz starke Truppe. Da wir uns einig sind und alle für das gemeinsame Ziel brennen, bin ich mir sicher: Wir schaffen das!“: Mit diesen Worten hat der Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Kammerstein, Wolfram Göll, die CSU-Liste für die Gemeinderatswahl am 15. März 2020 gelobt. Wie zur Bestätigung stimmten die Mitglieder des Kammersteiner Ortsverbandes der vom Vorstand vorgeschlagenen Liste einstimmig zu – ein Ergebnis, das die Mitglieder wiederum mit starkem Applaus quittierten.

Bürger sind freundlich, neugierig und mitteilsam

Vier Wochen nach seiner offiziellen Nominierung berichtete Göll vor der Mitgliederversammlung auch vom anlaufenden Wahlkampf: Unter anderem habe er bisher – mit zahlreichen Unterstützern – mehrere Ortsteile besucht und sei von Haus zu Haus gegangen, um zu erfahren, wo die Menschen der sprichwörtliche Schuh drückt. „Beinah alle Bürger waren sehr freundlich und offen. Viele waren positiv überrascht von unseren Hausbesuchen. Wir haben dabei sehr viel erfahren über ihre Ideen, Auffassungen und Sorgen im Hinblick auf die Gemeinde.“

Thematisch stellte Bürgermeisterkandidat Wolfram Göll die gemeindliche Infrastruktur in den Mittelpunkt: „Beispielsweise Straßen und Wasserleitungen müssen modernisiert werden, gerade weil die Gemeinde so stark gewachsen ist. Geh- und Radwege, besserer Busverkehr, Spielplätze und Sauberkeit – Stichwort Hundekotbeutel – stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler Bürger.“ Dazu benötige die Gemeinde mehr Kräfte, sagte Göll: „Damit der Bauhof seine umfangreichen Aufgaben in einer stark gewachsenen Gemeinde weiterhin gut erfüllen kann, braucht er mehr Personal. Das erscheint mir logisch.“

Bauhof braucht mehr Mitarbeiter

Dies seien nur wenige Punkte, denn für ein umfassendes Wahlprogramm sei es im Moment noch zu früh, so der Bürgermeisterkandidat. Gleichzeitig lobte Wolfram Göll, der seit seiner Nominierung bereits drei Sitzungen des Gemeinderates besucht hatte, die derzeitige, vierköpfige CSU-Fraktion: „Unsere Vierer-Mannschaft ist eine Art konstruktive Premium-Opposition: Nicht die stärkste an Zahl, aber immer perfekt auf den Punkt auf alle Themen vorbereitet – und mit die aktivsten, wenn es um starke Argumente geht.“

CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp dankte allen Gemeinderats-Kandidaten für ihre Bereitschaft und die hohe Motivation, sich im Gemeinderat für die Menschen einzusetzen. Sie nannte die Gemeinderats-Liste „sehr jung, sehr ausgewogen und voller großer Talente“. Insbesondere dankte Peipp den vier amtierenden CSU-Gemeinderäten sowie der Vorstandschaft für ihren ehrenamtlichen Einsatz und das Bestreben, die Gemeinde voranzubringen.

Freude auf spannenden Wahlkampf

Einen besonderen Dank adressierte Diana Peipp auch an den Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Volker Bauer für seinen „unermüdlichen Einsatz für unsere Gemeinde, in Kammerstein und Roth ebenso wie in München“. Die Ortsvorsitzende betonte, durch Bauer seien Projekte schneller und einfacher umsetzbar. „Wir müssen unseren direkten Draht nach München weiterhin nutzen und stärken“, unterstrich Diana Peipp.

„Ich freue mich schon auf die spannende Zeit bis zur Kommunalwahl am 15. März“, erklärte Volker Bauer. „Wir bieten den Bürgern eine sehr gut aufgestellte Kandidatenliste für den Gemeinderat an – und einen hoch engagierten Bürgermeister-Kandidaten Wolfram Göll. Er ist vielen Bürgern bereits bekannt, unter anderem durch persönliche Gespräche“, betonte der CSU-Kreisvorsitzende. Die Stimmung in der Bevölkerung nannte Bauer hervorragend, alle Äußerungen im Hinblick auf die Kommunalwahl und den Bürgermeister-Kandidaten Göll, die er bisher gehört habe, seien äußerst positiv.

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Striktes NEIN zur P53-Leitung

Die Kommunalpolitiker der CSU im nördlichen Landkreis Roth sprechen sich klar gegen die sogenannte Südvariante der Juraleitung P53 aus. Diese würde mit einem Umweg von elf Kilometern südlich von Schwabach vorbeiführen und viel Natur- und Kulturlandschaft zerschneiden. Diese Position haben die CSU-Kommunalpolitiker nach einem Gespräch mehrerer CSU-Mandatsträger und -Kandidaten aus dem südlichen Großraum Nürnberg mit zwei Tennet-Vertretern formuliert.

Volker Bauer, CSU-Kreisvorsitzender in Roth und Landtagsabgeordneter, erklärt: „Wir als CSU im Landkreis Roth sind seit April im Dialog mit Kommunen, Naturschützern, Land- und Forstwirten sowie dem Energiebündel. Nach vielen Gesprächen, auch mit den Bürgern, favorisieren wir den Bau der Juraleitung auf oder nahe der Bestandstrasse mit einer neuen Abstandsoptimierung zur Wohnbebauung. In dem kurzen Siedlungsbereich setzen wir gegebenenfalls auf Erdverbabelung.“ Ziel müsse eine „verträgliche Lösung für Mensch und Umwelt sein“. Dies werde am besten in der Nähe der Bestandstrasse erreicht, unterstreicht Bauer. Der Eingriff in Natur und Landschaft wäre mit der „Südvariante“ deutlich stärker, wie auch der Bund Naturschutz betont.

„Eine Narretei“

„Es ist eine Narretei, eine elf Kilometer lange Leitung durch schöne Landschaft zu ziehen, während nördlich von Schwabach seit mehr als 80 Jahren eine Bestandstrasse existiert, die von der Bevölkerung akzeptiert ist“, formuliert Wolfram Göll, Bürgermeisterkandidat in der CSU in der Gemeinde Kammerstein. Göll weist insbesondere darauf hin, dass die „Südtrasse“ einen komplett neuen Verlauf nähme, also ganz neu gezogen werden müsste – und in der Folge eine wertvolle Landschaft einschließlich vieler Wälder verschandelt würden. Zudem sei unklar, ob die Trasse überhaupt technisch möglich sei, da im Bereich des Autohofs Schwabach-West mit der dortigen Tankstelle jegliche „Überspannung“ verboten sei, was die Tennet-Manager selbst als Problem bezeichnet hätten.

Cornelia Griesbeck, CSU-Kreisrätin und Bezirksrätin aus Wendelstein, unterstreicht, dass die Wendelsteiner Kommunalpolitiker sich „bereits seit mehreren Jahren mit den Ausbauplänen für die Juraleitung“ befasst hätten, da die bisherige 220-kV-Leitung mitten durch das Siedlungsgebiet von Wendelstein verläuft. Griesbeck: „Bürgermeister, Gemeinderat und interessierte Bürger, die zum Teil über ein profundes Wissen über Stromleitungen verfügen, haben nach einer für Mensch und Natur verträglichen Trassenalternative gesucht.“

CSU Wendelstein zeigt Alternativtrasse auf

Und in der Tat habe man eine Alternativtrasse gefunden, so Griesbeck: eine „kleine Südumfahrung der Großgemeinde Wendelstein“ auf einer alten 110-kV-Trasse. Diese „kleine Wendelsteineer Südumfahrung“ habe man Tennet für deren weitere Planungen vorgeschlagen, unterstreicht die Bezirksrätin. Sie wäre mit einer Erdverkabelung im Bereich Wolkersdorf-Katzwang kombinierbar.

„Grundsätzlich ist zu überprüfen, ob schon alle Möglichkeiten mit bestehenden Trassen in Erwägung gezogen wurden“, meint Adrian Schöll, CSU-Bürgermeiserkandidat für Rohr. Er zeigt sich enttäuscht darüber, dass „es keine weiteren Möglichkeiten gibt als einen Ersatzneubau der bestehenden Trasse oder der sogenannten Südumfahrung P53“.

Neuplanung gefordert

Schöll kritisiert: „Ich sehe nur – und zwar in enger Zusammenarbeit der Bevölkerung in Regelsbach und Leitelshof sowie den Bürgerinitiativen – die Möglichkeit des Ersatzneubaus nahe der bestehenden Trasse.“ Der Rohrer CSU-Bürgermeisterkandidat unterstreicht: „Die P53-Südtrasse würde mit Überbauung von Landschaftsschutz-Gebiet und Bannwald massive Umweltschäden bedeuten.“

„Die Planung ist meiner Sicht nach noch nicht ideal gelöst“, meint Joschi Leisinger (CSU), Zweiter Bürgermeister in Rednitzhembach, zur Juraleitung P53. Er forderte, Tennet müsse „den Schutz der Bevölkerung und der Natur berücksichtigen“. Dies sei etwa „durch eine großräumige Umgehung unseres Ballungsraumes“ möglich. In jedem Fall wünscht sich Leisinger eine „neue Alternative zu den bisherigen Vorschlägen“.

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Wolfram Göll einstimmig nominiert

Der CSU-Ortsverband in der Gemeinde Kammerstein hat Wolfram Göll als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Der 49 Jahre alte Journalist aus Schwabach wurde mit 22 von 22 abgegebenen Stimmen gewählt – und damit logischerweise einstimmig, wie die CSU-Ortsvorsitzende Diana Peipp bekanntgab.

Göll hatte in seiner Vorstellungsrede ausdrücklich die Lebensleistung des scheidenden Bürgermeisters Walter Schnell gewürdigt: „Die Gemeinde Kammerstein ist offensichtlich in einem guten Zustand, beispielsweise sind mehrere Dorfplätze schön saniert worden, die Straßen sind größtenteils in Ordnung, Bau- und Gewerbegebiete sind da, auch die Finanzen scheinen intakt zu sein.“ Allerdings gelte es, die Gemeinde von hier aus in die Zukunft zu entwickeln – und dafür wolle man jetzt ein Konzept aufstellen: „Wie soll unsere Gemeinde Kammerstein im Jahr 2030 und 2040 ausschauen? Man sollte schon zumindest eine grobe Vorstellung davon haben, wohin man will, ehe man den ersten Schritt macht“, betonte Göll.

Tour von Haus zu Haus

Für dieses Konzept hätten er und der CSU-Ortsverband bereits viele eigene Ideen, unterstrich der Bürgermeisterkandidat – aber im Wesentlichen wolle man das Konzept im Dialog mit den Bürgern der Gemeinde, mit den Vereinen – von der Feuerwehr bis zu den Kärwaboum aller Ortsteile –, mit Kirchenvertretern, Landwirten und Mittelständlern ausarbeiten. „Ein wichtiges Thema wird beispielsweise der Bereich ÖPNV und Busverkehr sein – denn bisher kommen die Bürger vor allem mit dem Auto aus der Gemeinde weg und wieder heim“, kündigte Göll an. Ein attraktives, einigermaßen eng getaktetes und zuverlässiges öffentliches Transportangebot zum und vom Schwabacher Bahnhof müsse entstehen.

Als größte Herausforderung bezeichnete es Göll, die Gräben zwischen den einzelnen Gemeindeteilen, die sich wegen des Schulstreits aufgetan haben, zu überbrücken. „Obwohl ich weder ausgebildeter Psychiater noch Seelsorger bin, kann ich durchaus zuhören, Kritik und Sorgen der Menschen aufnehmen. Einige Bürger haben mir bereits sehr deutlich ihre Meinung gesagt“, berichtete Göll.

Lebensqualität in allen Ortsteilen erhöhen

„Es gilt jetzt, nach vorne zu schauen und die Lebensqualität insgesamt zu verbessern, und das in allen Ortsteilen. Das ist die wichtigste Aufgabe für die Kommunalpolitik“, unterstrich Wolfram Göll. Zentral sei jetzt, neues Vertrauen in der Gemeinde insgesamt aufzubauen, sonst sei eine gedeihliche Entwicklung nicht möglich. „Im Wort ,Gemeinde‘ steckt das Wörtchen ,gemein‘ drin. Aber bitte nicht ,gemein‘ im Sinne von ,fies‘ und ,hinterhältig‘, sondern im Sinn von ,gemeinsam‘ und ,gemeinschaftlich’“, betonte der Bürgermeisterkandidat.

„Wolfram Göll passt vom Wesen, Charakter und Humor her perfekt in eine ländliche Gemiende wie Kammerstein“, betonte CSU-Kreisvorsitzender Volker Bauer. „Als externes Schwabacher Urgestein kann er unbelastet auf alle Bürger zwischen Haag, Haubenhof, Barthelmesaurach und Volkersgau zugehen. Er hat einen großen geschichtlichen und auch kirchlichen Hintergrund, zudem verfügt er über großes Einfühlungsvermögen“, sagte der Landtagsabgeordnete. Ortsvorsitzende Diana Peipp meinte: „Die bisherigen  Gespräche haben uns gezeigt, dass Wolfram Göll sehr schnell spürt, wo der Schuh drückt. Damit ist er in der Lage, Gräben zu überbrücken und zu schließen. Er ist ein Pragmatiker und findet auch passende Lösungen.“

Sympathischer Kerl, robuster Humor

„Wolfram Göll passt zu uns. Er spricht unsere Sprache und versteht unsere Anliegen. Er analysiert und begreift schnell die Problemlagen. Von dort aus schafft er es, pragmatische und unkomplizierte Lösungsmöglichkeiten zu konstruieren“, sagte der stellvertretende Ortsvorsitzende Jürgen Melzer. CSU-Ehrenvorsitzender Heinrich Volkert sieht in Wolfram Göll einen verlässlichen Gesprächs- ud Verhandlungspartner für die Landwirtschaft. „Denn ohne die Landwirtschaft ist eine gesunde Entwicklung der Gemeinde nicht möglich“, so Volkert.

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