Volles Haus in Oberreichenbach

Das Beste kommt zum Schluss: Der Bürgermeisterkandidat der CSU Kammerstein, Wolfram Göll, hatte zum Wahlkampf-Abschluss eine Woche vor der Kommunalwahl die Bürger aus Oberreichenbach und den benachbarten Dörfern zum Weißwurst-Frühstück eingeladen. Offenbar ein äußerst attraktives Angebot: Denn Gastraum und der Saal im Gasthaus Ohr in Oberreichenbach waren beinah komplett gefüllt, es herrscht drangvolle Enge.

Bei den Haustür-Besuchen sind wir überall sehr freundlich empfangen worden. Dabei haben wir viele Sorgen und Anliegen der Bürger erfahren.

Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll

Viele Bürger nahmen das Angebot der CSU an, mit Wolfram Göll und den Gemeinderatskandidaten über die Zukunft des Dorfes Oberreichenbach und der Volkachtal-Dörfer zu sprechen. Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll nützte die Gelegenheit, um seine Vorstellungen zu den Herausforderungen der Zukunft für Oberreichenbach deutlich zu machen. Man habe bereits bei den Haustür-Besuchen viele Sorgen, Anliegen und Meiunungden der Bürger gehört, erklärte Göll.

Höchstspannungsleitung P53 ist in allen Varianten Schrott

Ganz oben dabei: Der politische Kampf gegen die der Höchstspannungsleitung P53. „Diese Planung muss grundsätzlich überprüft werden“, verlangte Göll. „Denn alle vorgeschlagenen Varianten sind Schrott“, wandte er sich heftig gegen die angedachten Trassen. „Speziell die Südvariante zerschneidet den schönen und artenreichen Lebensraum zwischen Regelsbach, Oberreichenbach, Haag und Rednitzhembach“, kritisierte er.

Biogas, Photovoltaik und dezentrale Stromspeicher sind essentiell für eine autarke Energieversorgung der Gemeinde.

Wolfram Göll

CSU-Bürgermeister-Kandidat Wolfram Göll sprach sich stattdessen klar und unmissverständlich für regionale und regenerative Energieerzeugung aus, wie sie in Kammerstein schon umgesetzt werde. „Biogas, Photovoltaik und dezentrale Stromspeicher“, zählte er auf und nannte als politisches Ziel, „die Gemeinde Kammerstein energie-autark zu machen“.

Zwischen Ober- und Unterreichenbach: Geh- und Radweg bauen, Straße reparieren

Als zweiten wichtigen Punkt sah Göll den Geh- und Radweg zwischen Ober- und Unterreichenbach. „Das ist ein langgehegter Wunsch der Oberreichenbacher, sowohl bei den Haustür-Gesprächen als auch bei vielen Bürgerversammlungen“, so Göll. Gemeinsam mit den Freunden der Schwabacher CSU – allen voran dem OB-Kandidaten Michael Fraas – wolle er sowohl den Bau des Radwegs als auch die Reparatur der Ortsverbindungsstraße so bald wie möglich vorantreiben, versprach Göll. „Die Straße ist auf Schwabacher Seite leider tatsächlich in einem ziemlich schlechten Zustand“, stellte er fest.

Kinder stehen am Bushäuschen manchmal in den Scherben. Wir sollten also kurzfristig einen anderen Platz für die Glascontainer finden.

Wolfram Göll

Wolfram Göll schlug große Mess- und Anzeigetafeln vor, damit das „Tempo-30“ in der Oberreichenbacher Friedrichstraße besser eingehalten werde. „Also diese Tafeln, die nicht blitzen, aber die Geschwindigkeit digital mit großen Leuchtziffern anzeigen.“ Diese Tafeln seien im Grunde ein psychologischer Trick, funktionierten aber ziemlich gut. Ebenso trat Göll für einen eigenen Spielplatz in dem Ortsteil ein und forderte, die Glascontainer vom Bushäuschen zu entfernen. „Kinder stehen am Bushäuschen manchmal in den Scherben“, so hätten sich zahlreiche Eltern beklagt. „Wir sollten also kurzfristig einen anderen Platz für die Glascontainer finden.“

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